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Theater heute

Die Theaterzeitschrift im 63. Jahrgang Gegründet von Erhard Friedrich und Henning Rischbieter

Herausgeber 
Der Theaterverlag – Friedrich Berlin

Redaktion 
Eva Behrendt Franz Wille (V.i.S.d.P.

)

Redaktionsbüro 
Katja Podzimski

Gestaltung 
Christian Henjes

Designkonzept 
Ludwig Wendt Art Direction

Redaktionsanschrift 
Nestorstr. 8–9, 10709 Berlin, Telefon 030/25 44 95 10, Fax 030/25 44 95 12 E-Mail: redaktion@theaterheute.de www.der-theaterverlag.de/theater-heute

Verlag 
Der Theaterverlag – Friedrich Berlin GmbH Nestorstr. 8–9, 10709 Berlin, redaktion@theaterheute.de Telefon 030/25 44 95 0, Fax 030/25 44 95 12

Geschäftsführung 
Torsten Kutschke (geschäftsführender Gesellschafter, Verleger), Sönke Reimers

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Abonnement und Vertrieb 
Sigloch Distribution GmbH & Co. KG Der Theaterverlag – Friedrich Berlin GmbH Am Buchberg 8, 74572 Blaufelden Tel. 030/ 201 64 991 Fax: 030/ 201 64 992 E-Mail: der-theaterverlag-leserservice@sigloch.de Theater heute erscheint monatlich mit einer Doppelausgabe im August und ...

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Theater heute August/September 2022
Rubrik: Impressum, Seite 72
von

Weitere Beiträge
Zum Boden, zum Himmel, ins Lichte

I

Adelheid Duvanel: Fern von hier

Ich lese gierig, mir tropfen die Seiten ölig aus dem Mund, die Worte, einstmals behutsam gesetzt, fallen durcheinander in den Rachen. 

Da war/ist etwas groß, irrlichternd und doch zielstrebig. Da war/ist etwas wissend, malmend, doch suchend. Da saß ein Tier mit einem starken Kiefer und blickte seinen Lesenden entgegen, ein Tier mit...

Haben wir eine Wahl?

Einige Jahre nach dem Erdbeben von Kobe im Jahr 1995 schrieb Haruki Murakami eine Sammlung von Kurzgeschichten mit dem Titel «After The Quake» («Nach dem Beben»). Das Buch enthält sechs Erzählungen, deren Protagonist:innen interessanterweise das Erdbeben nicht direkt erlebt haben, sich aber nach dem Beben ihren Traumata stellen mussten. 

Ich wurde oft gefragt...

Rumstehen, Plaudern, Trinken

Zum Beispiel das Kraftwerk Bille. Das liegt in Hammerbrook, im industriellen Hamburger Osten weitab von kultureller Infrastruktur und ÖPNV, ein riesiges, verwinkeltes Fabrikensemble aus dem späten 19. Jahrhundert, das seit dem Ende des Kraftwerksbetriebs weitgehend leersteht. Manchmal bespielt die freie Theaterszene hier Räume, allerdings auf eher prekärem Niveau:...