Die Liste ...
Als ich den spielplan für nächste saison gesehen habe als die regisseurin bei der premiere noch immer nicht wusste wie die kostümassistentin hieß als die freundin einen überlastungsantrag bei ihrem haus stellte als der schau -spieler seinen urlaubsantrag vom regisseur gegenzeichnen lassen musste als die hospitantin wieder nicht bezahlt wurde das bühnenbild dafür sechsstellig kostete upsi als der regisseur bekannt für seine cholerische art trotz des übergriffs in der folgesaison einfach wiederkam als ich die nominierten des theatertreffens gesehen habe als bei der diplominszenie
rung wieder kein:e dramaturg:in erschien als eben jene dramaturg:innen aber durch halb deutschland tingelten um sich den neuen rasche anzugucken wer weiß vielleicht macht er ja mal was anderes wie was macht er nicht nein na dann als geteilte proben immer noch legal waren als die regieassistentin nach 3 jahren selbstaufopferung endlich ein eigenes projekt bekam aber halt auf der kleinsten bühne und ohne budget trotzdem danke nochmal für alles als es bei der inszenierung von brecht hauptmann miller wieder mehr um eine geile neue form ging als um das dargestellte als wieder eine vergewaltigungsszene reproduziert ...
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Theater heute Jahrbuch 2024
Rubrik: Ärgernisse, Seite 100
von Marco Damghani
Die Ampel an der Kreuzung steht auf Rot. Ich texte in mein Smartphone: Und was, wenn die Geschichte mit einem Trigger beginnt?
Nein. Das geht auf gar keinen Fall. Meine Lektorin setzt zwei Ausrufezeichen dahinter, und ergänzt: Das triggert die Leute, die lesen dann nicht weiter.
Ich stehe am Abzweig zwischen Abwehr und Angriff. Am rechten Straßenrand stehen...
Der Kapitalismus ist ein System von Abhängigkeiten, die von innen nach außen, von außen nach innen, von oben nach unten und von unten nach oben gehen. Alles ist abhängig, alles ist gefesselt. «Kapitalismus ist ein Zustand der Welt und der Seele», heißt es in dem allzu bekannten Zitat von Franz Kafka. Selma Kay Matter zeigt dieses System als ein kompliziert...
Theater verteidigen mit einem partizipativen Ansatz nicht nur meine oder unsere Rechte (also die Rechte von BPoCs bzw. allen Menschen, die gruppenspezifischen Diskriminierungen ausgesetzt sind), sie verteidigen die Demokratie im Allgemeinen.
Zwischen 20 und 30 Prozent der Deutschen wählen rechtsextrem.
Deshalb gehen seit dem Bekanntwerden der «Remigrationspläne»...
