Die Identitätsmaschine eines Alpenlandes
Der Skisport ist eine Leitkultur Österreichs, der Skiverband ein Machtfaktor. Er muss sich seit einem Jahr immer neuen Vorwürfen in Zusammenhang mit sexualisierter Gewalt stellen. ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel, ein Patriarch und Unternehmer alter Schule, wird nicht umhin kommen, das Machtsystem seines Verbandes an die neuen Zeiten anzupassen. Der Winter kommt, und niemand weiß so gut mit der Kälte umzugehen wie der Österreichische Skiverband ÖSV. Ende Oktober entließ Schröcksnadel einen Trainer, der vor Jahren in eine Gruppenvergewaltigung verwickelt gewesen sein soll.
Per Presseaussendung ließ er wissen: «Es gibt Vorfälle, die mögen juristisch verjähren, aber nicht moralisch. Wir erwarten von allen Funktionären und Trainern einen tadellosen Leumund. Alle ÖSV-Mitarbeiter verpflichten sich zu respektvollem Umgang, Achtung der persönlichen Freiheit und wertschätzendem Verhalten.»
Das Bemerkenswerte an dieser Stellungnahme ist ihre schiere Existenz. Ein ÖSV-Präsident findet es unumgänglich festzuhalten, dass Verbandstrainer sich anständig verhalten müssen. Das Selbstverständliche ist das Anzumahnende.
Der Fall Nicola Werdenigg und andere
Diese Geschichte begann im November ...
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Geben Kunde allen Menschen, hier steht es ja, nicht in dieser Zeitung, es steht auch in der elektrischen Ausgabe, nein, in der andren dort, die auch elektrifiziert und besonders erhellend ist, in dieser nicht, das werden wir uns merken, daß es hier nicht steht, in dieser andren Zeitung, die es auch noch merken wird, ich weiß nur nicht, was, denn niemand hat...
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