Deutschsprachige Erstaufführungen 2024/25
Deutschsprachige Erstaufführungen
A
Ayad Akhtar
Der Fall McNeal (Burgtheater Wien)
François Archambault
Erinnerungen von morgen (Landestheater Rudolstadt)
Annalisa Arione und Dario de Falco
Geschichte eines Nein (Theater Heilbronn)
B
Alexandra Badea
Aus dem Schatten: Thiaroye (Schauspiel Köln)
Sarah Berthiaume
Wollstonecraft (Theater Freiburg)
Alice Birch nach Federico García L
orca
Bernarda Albas Haus (Deutsches Schauspielhaus Hamburg)
Nico Boon
Schwäne (Bühnen Halle)
Michel Marc Bouchard
Die Nacht, als Laurier erwachte (Deutsches Theater Göttingen)
C
Anne Carson
Antigone (Theater Bremen)
D
Jean-Philippe Daguerre
Adieu, Monsieur Haffmann (Theater Ansbach)
Marie Dilasser
nach Heinrich von Kleist: Penthesile:a:s (Bühnen Halle)
E
Per Olof Enquist
Der Besuch des Leibarztes (Schlosstheater Celle)
G
Neil Gaiman
Der Ozean am Ende der Straße (Staatstheater Darmstadt)
Laurent Gaudé
Die letzte Nacht der Welt (Theater Heilbronn)
H
Zinnie Harris
Herbst (Metropoltheater München) Sonnenwende (Metropoltheater München)
Ella Hickson
Anna (Theater und Orchester Neubrandenburg Neustrelitz)
Samuel Hunter
Der Wal (Theater Nienburg)
L
Noa Lazar-Keinan
Kurzschluss (Gerhart-Hauptmann-Theater ...
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Theater heute Jahrbuch 2024
Rubrik: Daten, Seite 167
von
Was hat mich getriggert …? Mmmhh … also getriggert, das ist ja, wenn wohlerzogene, etablierte Männer aus Autos steigen und … Und sich plötzlich wie wahnsinnige Halbstarke beleidigen. Wenn Fahrradfahrer Autofahrern durchs offene Fenster Morddrohungen zurufen. Wenn jemand in einer Wartetraube in einem Handystore eine Panikattacke bekommt, weil die Servicekraft privat...
Der Kapitalismus ist ein System von Abhängigkeiten, die von innen nach außen, von außen nach innen, von oben nach unten und von unten nach oben gehen. Alles ist abhängig, alles ist gefesselt. «Kapitalismus ist ein Zustand der Welt und der Seele», heißt es in dem allzu bekannten Zitat von Franz Kafka. Selma Kay Matter zeigt dieses System als ein kompliziert...
Wien – heute – Zweitausenddreiundzwanzig. Arad Dabiris im Rahmen der Wiener Wortstätten entstandenes Stück kreist um einen konkreten Fall, der grundlegende Fragen aufwirft: Im Mittelpunkt steht ein junger Österreicher iranischer Abstammung, der – und das gehört zu den smarten Setzungen der Konzeption – auf der Bühne nicht selbst das Wort ergreifen kann. Denn er...
