Deutsche Erstaufführungen

Deutsche Erstaufführungen 2015/16

Theater heute - Logo

A

Miguel del Arco

Helena – Plädoyer für eine Schlampe 

(Theater Biel Solothurn)

Ayad Akhtar

Geächtet (Disgraced) 

(Schauspielhaus Hamburg)

Mattias Andersson

Acts of Goodness 

(Theater Radebeul Landesbühnen Sachsen)

 

B

Alexandra Badea

Zersplittert (Schauspielhaus Graz)

Brigitte Buc

Hundswetter (Komödie am Kurfürstendamm)

 

C

Pamela Carter

Was wir wissen (Theater Osnabrück)

 

D

Nick Dear (nach Mary Shelley

)

Frankenstein (Schauspiel Essen)

Matthieu Delaporte/Alexandre de la Patellière

Das Abschiedsdinner (Theater Osnabrück)


F

Ashgar Farhardi

Le Passé – Das Vergangene 

(Badisches Staatstheater Karlsruhe)

Jon Fosse

Meer (Schauspielhaus Zürich)

Paula Fox

Ein Bild von Ivan (Schauburg München)

Sofia Fréden

Königskinder (Hans Otto Theater Potsdam)

Steven Fechter

Schlangenbrut (Theater Bielefeld)

 

H

Jennifer Haley

Die Netzwelt (Residenztheater München)

Jonathan Harvey

Beautitful Thing (Theater der Jugend Wien)

Lillian Hellman

Puppenstube 

(Hessisches Staatstheater Wiesbaden)

Michel Houellebecq

Unterwerfung 

(Deutsches Schauspielhaus Hamburg)


K

kainkollektiv

Das Glitzern der Welt (Theater Dortmund)

Jonas Hassen Khemiri

≈ [ungefähr gleich] 

(Thalia Theater Hamburg)

 

M

Duncan ...

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Theater heute Jahrbuch 2015
Rubrik: Neue Stücke der neuen Spielzeit, Seite 198
von

Weitere Beiträge
Fremd im eigenen Fell

Das 20. Jahrhundert ist zu Ende, doch an der Last dieses wirren Zeitalters tragen wir noch immer, an seinem Nachlass aus politischen und religiös-fundamentalistischen Ideologien, am Erbe von Kriegen, Revolutionen und Diktaturen, an mörderischer Gewalt und neuen globalen Gefahren. Die Epoche von Verdun und Stalingrad, Auschwitz und Gulag, Hiroshima und Tschernobyl...

Dieser effiziente Mehdornismus!

Was ist ein Ensemble? Ist das ein zusammengewürfelter Haufen? Oder maßgeschneidert gecastet? Sind das lauter Individuen oder ein Haufen plus Star? Sind es lauter Stars? Es gibt so viele unterschiedliche Aspekte! Ich erwarte inzwischen von den Schauspielern, dass sie selbständig spielen, Vorschläge machen, dass sie Künstler sind – Schauspielkünstler, Körperkünstler...

Ökonomie des Zufalls

Der Titel des neuen Stücks von Jonas Hassen Khemiri ist ein kleines mathematisches Zeichen: ≈ [ungefähr gleich]. Damit wird das mittlere der drei großen, nach wie vor uneingelösten republikanischen Versprechen «Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit» in den Blick genommen. Es sind große Fragestellungen, die, wie der Autor selber sagt, «das Schreiben beeinflusst...