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Detlef Pollack nimmt die westliche Moderne nüchtern unter die Lupe

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Die gute alte Moderne hält uns immer noch auf Trab. Aber es sieht gerade nicht gut aus für sie, d.h. für uns. Klimawandel, wachsende soziale Ungleichheit, Kulturkämpfe, zunehmende Migrationsbewegungen, Rechtspopulismus, politische Polarisierungsunternehmer, liberale Demokratien unter Druck, globale Spannungen, neue Kriege in der Ukraine und in Israel – alles Baustellen mit Sprengkraft. Grund genug für den Soziologen Detlef Pollack, wieder einen Schritt zurückzutreten, und den alten Begriff in krisenhafter Gegenwart auf seine elementaren Bestandteile abzuklopfen.

Seine kleine Geschichte der Neuzeit sucht nicht nach eingängigen Lösungen, sondern versteht sich als Beitrag zur Versachlichung von aktuellen Diskursen, die zu erhöhter Pulszahl neigen. Dazu blickt er nicht so sehr nach vorne, sondern zur besseren Orientierung erst einmal zurück: Was sind die zeitlichen, sachlichen und sozialen Marker, die moderne Gegenwart von vormoderner Vergangenheit abheben?

Da wäre a) der offene Zeithorizont. Moderne Zukunft ist nicht einfach die Wiederholung einer Vergangenheit, sondern ein Weg ins Offene. Erfahrungsraum und Erwartungshorizont – die zentrale Unterscheidung des Historikers Reinhard ...

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Theater heute Dezember 2025
Rubrik: Bücher, Seite 53
von Franz Wille

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Agaue
Teiresias
Kadmos
Pentheus
Dionysos
Boten
Jemand
Stimmen
Chor

1
(Stimmen.)
 

Haben wir kein Essen mehr

Doch, aber nur ein Viertel für jeden

Das reicht mir aber nicht

Dann geh raus und hol dir was
Hier drinnen ist alles rationiert
Aus guten Gründen

Ich kann nicht
Draußen ist etwas

Dann bestell dir was
Bestell’s dir irgendwoher, wie du magst, die Welt ist klein
...

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