Ausstellungen, TV 3/22
BERLIN, AKADEMIE DER KÜNSTE
bis 13.3. (Finissage)//Erich Wonder T/Raumbilder für Heiner Müller
Mitte der 1970er Jahre trafen der Autor Heiner Müller und der Bühnenbildner Erich Wonder am Schauspiel Frankfurt zum ersten Mal aufeinander. Die Ausstellung präsentiert diese Arbeitsprozesse in Gemälden, großformatigen Aquarellen, Zeichnungen, Übermalungen und Fotografien von Erich Wonder sowie Fotografien von Sibylle Bergemann und Kostümen u. a. von Yohji Yamamoto.
Erstmalig sind Filmausschnitte aus den legendären Inszenierungen «Der Lohndrücker» und «Hamlet/Maschine» zu sehen.
BERLIN, GROPIUS BAU
25.3.–2.6.//Beirut & The Golden Sixties: A Manifesto of Fragility
Die Periode zwischen Ende der 1950er und 1970er Jahre fällt in die Zeit zwischen Libanonkrise 1958 und Ausbruch des libanesischen Bürgerkriegs im Jahr 1975. «Beirut and the Golden Sixties: A Manifesto of Fragility» im Gropius Bau zeichnet das komplizierte Spannungsverhältnis zwischen dem künstlerischen Kosmopolitismus und den llgegenwärtigen transregionalen und politischen Gegensätzen Beiruts nach.
BONN, BUNDESKUNSTHALLE
bis 6.3.//Methode Rainer Werner Fassbinder. Eine Retrospektive
Fassbinder, der 1982 mit nur 37 Jahren starb, ...
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Theater heute März 2022
Rubrik: Daten, Seite 54
von
Kein Castorf ohne Live-Video und Dosenbier. Nach eineinhalb eher zähen Stunden zerreißt Schauspielerin Julia Kreusch ein Gebirge aus Papier, das bislang erstaunlich unberührt auf der Bühne (Aleksandar Denic) herumstand. Sie kriecht hinein, eine Kamera fängt ihren erschöpften Blick und ihr zerzaustes Haar ein. Atemlos erzählt sie in Großaufnahme von einer...
Manche Theatertexte brauchen etwas länger. Im Fall von Anne Leppers frühem Stück dauerte es zehn Jahre bis hin zur Uraufführung und einem Erlebnis, das man schon in späteren Stücken wie «Seymour», «La Chemise Lacoste» oder vor nicht allzu langer Zeit in der Uraufführung von «Mädchen in Not» erfahren hatte. Die Wuppertaler Autorin taucht gerne in die Erlebniswelt...
Auch das 59. Theatertreffen übertrifft die Frauenquote deutlich. An Regisseurinnen sind diesmal dabei: Ewelina Marciniak mit ihrer Mannheimer «Jungfrau von Orleans», Pinar Karabuluts Münchner Uraufführung von Sivan Ben Yishais «Like Lovers Do (Memoiren der Medusa)», Yael Ronen mit dem identitätspolitischen Musical «Slippery Slope» am Berliner Gorki Theater, Signa...
