Was kommt... September/Oktober 2017
PRINZIP HOFFNUNG
Für seine letzte Saison als Intendant der Ruhrtriennale hat Johan Simons u. a. «Pelléas et Mélisande» in die
Bochumer Jahrhunderthalle und eine neue Oper von Philippe Manoury in die Duisburger Gebläsehalle geschickt. Im Fokus steht der Mensch von morgen
CASTA DIVA
Ihre Wandlungsfähigkeit ist bestechend. Von Händel bis zu Belcanto, von Mozart bis Gounod reicht das Repertoire der amerikanischen Mezzosopranistin.
An der Met singt Joyce DiDonato nun die Adalgisa in einer Neuproduktion von Bellinis «Norma»
HEROINE
Sie ist eine Expertin für tragische Rollen. In Amsterdam verkörpert Eva-Maria Westbroek die Leonora in Verdis «La forza del destino». Regie führt Christof Loy
DAS OPERNWELT-JAHRBUCH
Was ist die Uraufführung des Jahres? Welches Opernhaus hat in der vergangenen Saison entscheidende Akzente gesetzt, welche Sängerin, welcher Sänger besonders überzeugt? Antworten gibt das Jahrbuch «Oper 2017» – mit den Ergebnissen unserer Kritikerumfrage, Künstlerporträts, Essays und Interviews, u. a. mit dem großen Franz Mazura
DAS JAHRBUCH «OPER 2017» ERSCHEINT AM 29.9.2017,
OPERNWELT 11/2017 ERSCHEINT AM 27.10.2017
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Opernwelt September/Oktober 2017
Rubrik: Service, Seite 120
von Redaktion
Man kennt es: Ein Film läuft, das traurige Ende ist bekannt. Dennoch ist da die widersinnige Hoffnung, das Blatt werde sich noch wenden. Ganz ähnlich verhielt es sich bei der «Troubadour»-Premiere der Domstufen-Festspiele in Erfurt. Schon die Prognosen waren mäßig. Das Wetterradar zeigte riesige Regenwolken, von Süden herannahend. Die Theaterleitung hatte für den...
Nur zehn Kilometer trennen die Festivals Mörbisch und St. Margarethen voneinander. Und doch liegen Welten zwischen ihnen. Nicht, weil die 6000-Plätze-Tribüne von Mörbisch direkt am Ufer des Neusiedler Sees liegt, während in St. Margarethen ein seit Römerzeiten genutzter Steinbruch die spektakuläre Kulisse für bis zu 4670 Zuschauer pro Abend bildet, sondern weil...
Aller Anfang ist schwer. Erst recht, wenn die Erwartungen sich überschlagen, vorfristig verteilte Lorbeeren eine Last zu werden drohen. Wenn zwischen ersehntem Anspruch und angestrebtem Aufbruch, zwischen Wunsch und Wirklichkeit eine Lücke bleibt. Nicht, dass der Neue, ein alter Bekannter eigentlich in der Hofstallgasse, vor seiner ersten Saison als Intendant der...
