Was kommt... Dezember 2021

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Überbeschäftigt?
Zuletzt sahen wir von Regisseur Johannes Erath Gounods «Faust» und Saariahos «L'Amour de loin» in Köln sowie Verdis «La traviata» in Hamburg und Mozarts «Le nozze di Figaro» in Dresden.

Doch: Lebt es sich als viel gefragter Künstler gut «aus dem Koffer»? Und wie martert man sich wirklich treffende Regie-Ideen entlang der Stoffe mehrmals im Jahr aus dem Hirn? Ein Interview

Überall präsent
Eine eigene Oper für ein junges Publikum: Das ist der Anspruch der Kinderoper Köln, die zu den absoluten Pionierinnen in Sachen Musiktheater für Kinder und Jugendliche in Europa gehört. Hier werden für Kinder aller Altersgruppen sowie für Familien erst­klassige Opernproduktionen mit professionellen Sängerinnen und Sängern gezeigt, begleitet vom Gürzenich-Orchester Köln. Jetzt feiert die Kinderoper Köln ihr 25-jähriges Jubiläum – und sogar eine eigene Stadtbahn der Kölner Verkehrsbetriebe steht ganz im Zeichen der musiktheatralischen Nachwuchspflege.

Überlebt
Der im russischen Kaiserreich geborene Komponist Szymon Laks (1901–1983) überlebte die Martyrien von Auschwitz. Sein erstaunliches Liedschaffen wird in letzter Zeit immer neugieriger beäugt. Welche Lieder von ihm muss man ...

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Opernwelt Dezember 2021
Rubrik: Service, Seite 80
von Red.

Weitere Beiträge
Ins Licht

Als das International Early Music Festival 1998 zum ersten Mal über die Bühne ging, fand es sofort allgemeine Zustimmung und wurde aktiv unterstützt vom British Council, dem Institut Français, dem Goethe-Institut sowie den Botschaften der Niederlande, Finnlands und Italiens. In den Folgejahren widmete sich Festivalchef Andrej Reschetin, ein Geiger, der früher zudem...

Entblößt, nicht befreit

Beim letzten Neustart gab es Verdi: den allerdunkelsten von allen. Doch «Macbeth», im Oktober 2008 von Martin Kušej inszeniert, bescherte der Intendanz von Nikolaus Bachler einen holprigen Beginn. Und das nicht allein, weil der später aus dem Haus gedrängte GMD Kent Nagano übergangen wurde und Gast Nicola Luisotti dirigierte. Sondern auch, weil sich schon damals...

Die Dämonen in ihm

Ein Sturm fegt durchs altehrwürdige Opernhaus von Hannover. Doch nicht einem Shakespeare’schen Naturereignis von Prosperos und Ariels Gnaden gleicht die Ouvertüre von Verdis «Otello». Es ist der (von Philipp Contag-Ladas auf die Rückwand projizierten Bildern noch zusätzlich aufgeladene) Lärm des Kriegs, der sich hier Bahn bricht. Gewitterblitze zucken,...