Was kommt...

New York
Die Metropolitan Opera setzt zum Verdi- und Wagner-Jahr zwei Neuproduktionen an: Rigoletto mit Diana Damrau und Parsifal mit Jonas Kaufmann. Die New York City Opera spielt Powder Her Face von Thomas Adès, und an der Juilliard School erprobt sich der Nachwuchs mit L’elisir d’amore. Eine Reportage

Raritäten
Als sie 1807 in Paris erstmals vorgestellt wurde, sorgte Spontinis La Vestale für einen Sensationserfolg. Jetzt erprobt Karlsruhe das selten gespielte Stück (Foto).

Doch auch sonst mangelt es nicht an Raritäten: Leipzig widmet sich Wagners Frühwerk Die Feen – und das (im Gegensatz zu Bayreuth) sogar szenisch. In Würzburg kommt Schuberts Des Teufels Lustschloss auf die Bühne.

Rihm und Trojahn
Nicht auf die Uraufführung kommt es an, sondern aufs Nachspielen neuer Stücke. Deshalb ist es gut, wenn jetzt Wolfgang Rihms Dionysos in Heidelberg herauskommt (Foto) und Manfred Trojahns Orest in Hannover. Letzterer sogar als deutsche Erstaufführung.


Opernwelt 04/2013 erscheint am 26.3.2013

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von Opernwelt? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle Opernwelt-Artikel online lesen
  • Zugang zur Opernwelt-App und zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von Opernwelt

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Opernwelt März 2013
Rubrik: Service, Seite 80
von

Weitere Beiträge
«Musik erschöpft sich nicht in Tempo und Dynamik»

Sie werden jetzt siebzig, kamen als Dirigent erst spät ins internationale Geschäft und haben nach dem Weg über Halle, Zwickau und Dresden Ihre erste Chefposition in Schwerin gehabt. Die Tendenz geht heute in die ­andere Richtung: Nicht einmal der Posten des Ersten Kapellmeisters an großen Häusern ist wirklich begehrt. Junge Dirigenten wollen sofort Chefs werden,...

Der Visionär

Mit den letzten 42 Takten seines 1829 uraufgeführten Schwanengesangs Guillaume Tell hat Rossini die Tür in ein neues Jahrhundert aufgestoßen. Schwebende Klangflächen über harmonisch labilen Dreiklangsbrechungen evozieren nicht nur den Sonnenaufgang der Freiheit, der auf die Nacht der Tyrannei folgt, sondern auch eine ungewisse Zukunft. Bis zum erlösenden C-Dur ist...

Von Paris nach Chemnitz

Meyerbeer starb während der Proben seiner Oper L’Africaine. So will es eine weit verbreitete «Homestory», die vom letzten Atemzug weiß, mit dem das Meisterwerk vollendet wurde. Sie setzte sich durch. Leider. Und so war lange und vielfach zu lesen, der am 2. Mai 1864 verstorbene Komponist habe ein Werk hinterlassen, das nur noch zu Ende geprobt und mit dem an der...