Vorschau und Impressum Opernwelt 3/24
Klangtüftler
Kein Zweifel, er ist ein Mann mit vielen Talenten. Torstein Aagaard-Nilsen hat nicht nur Trompete, Musiktheorie und Komposition studiert, sondern zudem Mathematik. Das alles verknüpft er in seinen Werken auch für das Musiktheater zu einem spannenden Ganzen. In Meiningen kommt nun die Ibsen-Vertonung «Gespenster» heraus. Wir fahren hin
Stimmakrobatin
In der zeitgenössischen Musik kommt man an ihr nicht vorbei.
Mehr als 400 Uraufführungen hat Sarah Maria Sun gesungen und dabei mit ihrer unnachahmlichen Mischung aus vokaler Virtuosität und schauspielerischer Präzision eine Menge unvergessener Porträts geschaffen. Einen großen Traum hat sie dennoch weiterhin. Und den verrät sie uns im Gespräch
Sinnsucher
Er fährt seit langem zweigleisig. Sowohl im Schauspiel als auch in der Oper fühlt sich Ingo Kerkhof zuhause. Und beweist mit seinen psychologisch präzisen, poetisch aufgeladenen Inszenierungen sehr häufig, wie tief menschliche Abgründe sind. Am Theater Dortmund führt er jetzt Regie in Kurtágs «Fin de partie». Wir sind dabei
Musikphilosoph
Glaubt man den Verdikten Thomas Bernhards, hat man in Österreich eigentlich nur die Wahl zwischen Genie und Wahnsinn. Bernhard Lang ...
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Opernwelt März 2024
Rubrik: Impressum, Seite 72
von
JUBILARE
Kiri Te Kanawa kam Ende der 1960er-Jahre aus ihrer neuseeländischen Heimat nach London, dessen Royal Opera House sie immer besonders verbunden bleiben sollte. Dank ihrer erlesen timbrierten und edel konturierten Stimme etablierte sie sich zunächst als Mozart-Sopran, eroberte sich nach dem Debüt als Desdemona im Jahr 1974 an der New Yorker Met auch das...
Brittens letzte Oper «Death in Venice» ist – wie seine Vorlage, Thomas Manns Novelle «Der Tod in Venedig» – ein Werk über das Sterben, es fragt nach der Würde oder der fehlenden Würde des Dahingehens. Ein Werk über das Vergreisen ist es jedoch keineswegs. Genau in diese Falle tappt Magdalena Fuchsberger mit ihrer Inszenierung am Theater Heidelberg. Der Dichter...
Am Teatro alla Scala ist der Name von Maria Callas untrennbar mit Luigi Cherubinis «Médée» verbunden. Nicht zuletzt mit dieser Partie, die sie 1953 unter Leonard Bernstein und nochmals 1961 sang (am Pult stand Thomas Schippers), erzielte die griechische Sopranistin einen ihrer größten Erfolge. Ob Zufall oder absichtsvolle Reverenz: 62 Jahre lang wurde diese Oper in...
