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Festspielsommer

Die Erleichterung ist spürbar. Und auch hörbar. In Bayreuth wie in Salzburg, in Erl wie in Bregenz, Wildbad und Schwetzingen. Die Sommerfestivals laden vollumfänglich zum Genuss ein. Wie groß er wird, entscheidet sich vor Ort. Wir sind dabei

Koloratursopran

Im Alter von acht Jahren stand sie erstmals auf einer Bühne, bereits mit 16 debütierte Irene Abendroth als Amina in Bellinis «La sonnambula» an der Wiener Hofoper.

Zu ihren Paraderollen zählten Norma, Lucia di Lammermoor und mehrere Mozartpartien sowie Puccinis Tosca. In diesem Jahr wäre sie 150 geworden. Eine Erinnerung

Goldkehle

Ihr Lehrer Darrell Babidge bescheinigte ihr, sie habe eine «one in a million voice». Und in der Tat: Rachel Willis-Sørensen hat eine Stimme, die nicht nur technisch nahezu perfekt ist, sondern darüber hinaus ein Timbre hat, das ihre Interpretationen der dramatischen Sopranpartien zu einem einzigartigen Erlebnis werden lässt. Ein Interview

Meistersingerin

Welch ein Weg! Von der Hörgeräteakustikerin zur «kühnen Maid». Okka von der Damerau hat ihn mit jener Klugheit beschritten, die notwendig ist, um die Stimme zu erhalten. Kürzlich hat sie den Fachwechsel vom dunklen Mezzosopran zum ...

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Opernwelt 8 2022
Rubrik: Impressum, Seite 80
von

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Am Sommerhimmel über Perm ist von Zeit zu Zeit ein ohrenbetäubendes Geräusch zu hören – verursacht durch die Trainingsflüge der Jagdbomber von der nahegelegenen Militärbasis. Beim diesjährigen Diaghilew-Festival haben diese Flüge einen anderen Klang, und auch die schwarze Farbe der T-Shirts der freiwilligen Helfer und der Andenkenkarten hat eine völlig andere...

Unheilige Allianz

Die ersten Takte gehören ihm, dem Sadisten, dem Schlächter, dem Sexmonster: Scarpia ist die treibende Kraft dieses Thrillers. Die Liebenden, Tosca und Cavaradossi, Künstler sie beide, sind nichts als Opfer dieses perversen männlichen Willens. Der bleibt selbst postmortal noch omnipräsent – durch Scarpias Handlanger und durch die Macht der Musik, qua der Puccini der...

«Ich mag coole Charaktere»

Frau Wilson, zu Jahresbeginn wurden Sie in Stuttgart für die Titelrolle von Vivaldis «Juditha triumphans» gefeiert. Die Produktion konnte erst nach mehreren Anläufen und monatelanger Pause herausgebracht werden. Wie motiviert man sich nach so langer Zeit für die Premiere?
Ich fand es anfangs schwierig, sich wieder zu motivieren. Ich sagte mir zwar: Okay, wir haben...