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Festspielsommer

Die Erleichterung ist spürbar. Und auch hörbar. In Bayreuth wie in Salzburg, in Erl wie in Bregenz, Wildbad und Schwetzingen. Die Sommerfestivals laden vollumfänglich zum Genuss ein. Wie groß er wird, entscheidet sich vor Ort. Wir sind dabei

Koloratursopran

Im Alter von acht Jahren stand sie erstmals auf einer Bühne, bereits mit 16 debütierte Irene Abendroth als Amina in Bellinis «La sonnambula» an der Wiener Hofoper.

Zu ihren Paraderollen zählten Norma, Lucia di Lammermoor und mehrere Mozartpartien sowie Puccinis Tosca. In diesem Jahr wäre sie 150 geworden. Eine Erinnerung

Goldkehle

Ihr Lehrer Darrell Babidge bescheinigte ihr, sie habe eine «one in a million voice». Und in der Tat: Rachel Willis-Sørensen hat eine Stimme, die nicht nur technisch nahezu perfekt ist, sondern darüber hinaus ein Timbre hat, das ihre Interpretationen der dramatischen Sopranpartien zu einem einzigartigen Erlebnis werden lässt. Ein Interview

Meistersingerin

Welch ein Weg! Von der Hörgeräteakustikerin zur «kühnen Maid». Okka von der Damerau hat ihn mit jener Klugheit beschritten, die notwendig ist, um die Stimme zu erhalten. Kürzlich hat sie den Fachwechsel vom dunklen Mezzosopran zum ...

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Opernwelt 8 2022
Rubrik: Impressum, Seite 80
von

Weitere Beiträge
Zu weit weg

Die Frage ist gut: Warum hat Johann Sebastian Bach zeitlebens keine Oper komponiert? Iso Camartin, Philologe und Essayist, von 1985 bis 1997 Professor für rätoromanische Literatur und Kultur an der Universität Zürich und bekennender Opernliebhaber, geht ihr mit einer Unbefangenheit nach, die man ihm als Naivität auslegen könnte – mit der Begründung nämlich, Bach...

Erlkönigin speaking!

Endlich entdeckt man flächendeckend die Musik von Komponistinnen! Komponistinnen komponierten im Laufe der Jahrhunderte (wenn überhaupt) aus bestimmten sozialen Milieus und Umständen heraus: vor dem 16. Jahrhundert fast gar nicht, im 17. und frühen 18. Jahrhundert als Nonnen musikbeflissener Klöster, im späteren 18. Jahrhundert als Adelige (oder Adel-Assoziierte),...

Fahr zur Hölle, Liebling!

Mit dem Zölibat hat Pater Grandier keine Probleme, er nimmt es gar nicht erst ernst. Schließlich gibt es da die wohlhabende Witwe, die nicht nur geistlichen Trostes bedarf oder die junge Philippe, die er schwängert und hernach – so bleibt es Brauch in der katholischen Kirche – verstößt. Nur mit einem hat er nicht gerechnet: dass er auch die unterdrückten Begierden...