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Große Stimme
Ihren Durchbruch feierte sie 2008 als liebende Kriegerin in Othmar Schoecks «Penthesilea». Seither eilt Tanja Ariane Baumgartner von Erfolg zu Erfolg und gilt inzwischen völlig zu Recht als einer der führenden Mezzosoprane unserer Zeit. Darstellerische Klugheit verbindet sich dabei mit einer warmtönenden und facettenreichen Stimme. Ihre Spezialität sind, ganz gegen ihr Naturell, böse oder neurotische Frauen. Ein Gespräch

Große Kunst
Sie ist mehr als nur Sängerin – ein Ereignis.

Wer Marie Smolka zuletzt als Simplicius in Innsbruck erleben durfte, kann davon ein beeindrucktes Lied singen. Auch als Susanna, Sophie, Nedda oder Agathe hat sie Maßstäbe gesetzt. Höchste Zeit für ein Treffen

Großes Talent
Ihre Schule war hart: die Gnessin-Akademie in Moskau. Dort hat Alyona Rostovskaya ihr Handwerk erlernt. Seit der Spielzeit 2023/24 ist die Sopranistin Ensemblemitglied am Hessischen Staatstheater Wiesbaden und hat dort mit tollen Rollenporträts das Publikum nachhaltig verzaubert. Ein Porträt

 Großer Ausdruck
Sie ist Songwriterin, Bildhauerin, Schauspielerin und Lyrikerin. Ihre Idole heißen Patti Smith, Bob Dylan, Jimi Hendrix, Samuel Barber und Erik Satie. Für Ivo von Hoves ...

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Opernwelt Juli 2024
Rubrik: Impressum, Seite 82
von

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Betriebsunfall

Beethovens einzige Oper «Fidelio» hat schon vieles über sich ergehen lassen müssen: Kürzungen, Striche, Umstellungen, neu geschriebene Dialoge – und seit Wieland Wagners Stuttgarter Inszenierung 1954 oft auch deren kompletten Ersatz durch verbindende literarische Zwischentexte. Zum Beethoven-Jahr 2020 (wegen Corona erst jetzt uraufgeführt) verpasste ihr die...

Grenzerfahrung

Die Verehrung einer alternden Frau für einen deutlich jüngeren Liebhaber wird noch heute, zumal vom männlichen Geschlecht, nicht selten süffisant belächelt. Zu Zeiten von Englands erster Langzeitkönigin – Elisabeth I. war zugleich letzter dynastischer Spross der Tudors – muss die Neigung mindestens boshafte Blicke ausgelöst haben. Fraglos kam da auch gemeines...

Sozialstudien

Nicht nur stoische Menschen wissen es: Wer sich in Geduld fasst, erträgt die Zumutungen des Lebens umso leichter. Regisseur Dirk Schmeding lässt die Figuren in Puccinis «Il trittico» daher allesamt geduldig warten. Dazu setzt er sie zu Beginn in einen Glaskasten, ein schmuckloser Warteraum mit Wasserspender. Im ersten Teil darf darin sogar geraucht werden, im...