Vorschau und Impressum 6/22
Fachwechsel
Seine Händel-Interpretationen sind Legende. Doch nicht nur die. Philippe Jaroussky hat zahllose Werke des Barock mit seinem ätherischen, durchdringend hellen, silbrig schimmernden Countertenor belebt. Jetzt wagt er den Gang von der Bühne ans Pult. Am Pariser Théâtre des Champs-Élysées dirigiert Jaroussky ein Bühnenwerk, dessen Titelfigur er wohl noch im Traum singen könnte: Händels «Giulio Cesare». Wir sind dabei
Freiheitsliebe
Sein Leben in den vergangenen Jahren glich einer Achterbahnfahrt.
Immer wieder hoffte Kirill Serebrennikov darauf, seine Kunst frei ausüben zu können, immer wieder fuhr ihm die Politik in die Parade. Nun hat der russische Regisseur sein Heimatland verlassen. In Amsterdam inszeniert er Webers «Freischütz». Wir sprechen mit ihm
Frauenpower 1
Ihr liegen die tragischen Rollen. Sie war Mozarts Donna Elvira, Janáčeks Jenůfa, Wagners Senta, Sieglinde und Elsa. Manche Beobachter sehen in Cornelia Beskow die legitime Nachfolgerin ihrer Landsfrau Nina Stemme. Den ersten Schritt dazu hat die lyrisch-dramatische Sopranistin ge -tan: Kürzlich erhielt sie ein Birgit-Nilsson-Stipendium. Ein Porträt
Frauenpower 2
Ihre sängerische Ausbildung hat sie an der ...
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Opernwelt 6 2022
Rubrik: Impressum, Seite 104
von
Oper light war gestern: Bei der Premiere von Gounods «Roméo et Juliette» wurde in Kaiserlautern wieder aus dem Vollen geschöpft: Rosarote Flamingos, glitzernde Kugelfische, Hummer, Libellen, schillernde Pfauen und anderes Getier rotierten in wildem Farbwirbel über die Bühne. Nach den vielen abgespeckten Kammerfassungen, die in den vergangenen zwei Jahren...
Kann das gut gehen? Nicht irgendeine, sondern die dänische Nationaloper als Produktion mit deutscher Textfassung auf die Bühne zu bringen? Und das so, dass der eigentümliche Wortwitz des Originals in der paarreimenden Übertragung gewahrt bleibt? In Leipzig, bei der Premiere von Carl Nielsens «Maskarade», stellt sich die Frage nach dem glücklichen Gelingen in einem...
Auf der extrem langgezogenen Bühne des Salzburger Festspielhauses sind allerlei Geländer montiert; zur Rechten ein wenig in modernem (oder doch georgsbekreuzten?) Rot-Weiß wegironisiert. Andere dieser Vorrichtungen, über die anfangs auch mehrheitlich hinweggestiegen werden muss, grenzen eine nachempfundene Bootseinfahrtsmöglichkeit ab. Ein bewegliches Bühnenmodul...
