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Multitalent
Sie ist eine Frau, die weiß, was sie kann und was sie will. Und nie käme Dagmar Manzel auf die Idee, sich ihren Mund verbieten zu lassen. Offenheit ist für sie eine Tugend, und jene besonderen Gaben, die nötig sind, um das auf der Bühne zu zeigen, besitzt sie auch. Vor einigen Jahren hat sie sich der Oper zugewandt, zunächst als Sängerin, nun auch als Regisseurin.

Ein Porträt

Streetboy
Seinen ersten Erfolg feierte er 1988 bei der Münchener Biennale mit der Oper «Greek», die den antiken Mythos in das London der 1980er-Jahre verpflanzte. Auch in der Folge suchte Mark-Anthony Turnage seine Stoffe im Heute: Nach «The Silver Tassie» und «Anna Nicole Smith» zeigt Covent Garden nun die Filmvertonung «Festen». Wir fahren hin

Homme de Paris
Seine Liebe galt den einfachen Leuten. Kein  Wunder, Gustave Charpentier war der Sohn eines Bäckers. Opernkomponist wurde er sehr spät und mit Hilfe seines Mentors Jules Massenet. Das Theater Chemnitz präsentiert Charpentiers Hommage an die Hauptstadt des 19. Jahrhunderts, den Roman Musical «Louise». Wir sind dabei

Stimmwunder
Ihre Säulenheiligen heißen Donizetti, Mozart und Verdi. Und schon bei ihrem Debüt in Cluj sang Adela Zaharia mit der ...

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Opernwelt März 2025
Rubrik: Impressum, Seite 72
von

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Verblüffend logisch

Das Bildnis eines jungen Helden, das doch eher eine junge Heldin zeigt, fängt an zu singen. Kurz darauf wandelt die hoch gewachsene brünette Dame, die wir als Wiedergängerin des Ritters Orlando erkennen, leibhaftig über die Bühne des Théâtre du Châtelet. So denn das Zeitalter des Barock, in dem selbst Furien mittels der Magie der Musik besänftigt werden, sich auf...

Demokratie in Trümmern

Zu den erstaunlichen Aspekten dieses in vielfacher Hinsicht erstaunlichen Stücks gehört, dass es von einem jungen Mann geschrieben wurde. «Guercœur» mutet in vielem an wie ein opus summum. Albéric Magnard war aber Mitte Dreißig, als er daran arbeitete. Eine Tragédie en musique nennt er sein zwischen 1897 und 1900 entstandenes Werk, knüpft damit ans barocke...

Komm, süßer Tod!

Am Jakominiplatz nachts um halb eins. Die letzten Straßenbahnen und Busse schleichen über die eingelassenen Gleise, vor dem ehemaligen Dorotheum, das seit einigen Jahren ein angesagtes Boutique-Hotel beherbergt, warten Taxis auf Kunden, einzelne Passanten schlendern rauchend in Richtung Opernring. 200 Meter weiter, am Kaiser-Josef-Platz, blickt man in erleuchtete...