Vorschau Impressum Opernwelt 3/25
Multitalent
Sie ist eine Frau, die weiß, was sie kann und was sie will. Und nie käme Dagmar Manzel auf die Idee, sich ihren Mund verbieten zu lassen. Offenheit ist für sie eine Tugend, und jene besonderen Gaben, die nötig sind, um das auf der Bühne zu zeigen, besitzt sie auch. Vor einigen Jahren hat sie sich der Oper zugewandt, zunächst als Sängerin, nun auch als Regisseurin.
Ein Porträt
Streetboy
Seinen ersten Erfolg feierte er 1988 bei der Münchener Biennale mit der Oper «Greek», die den antiken Mythos in das London der 1980er-Jahre verpflanzte. Auch in der Folge suchte Mark-Anthony Turnage seine Stoffe im Heute: Nach «The Silver Tassie» und «Anna Nicole Smith» zeigt Covent Garden nun die Filmvertonung «Festen». Wir fahren hin
Homme de Paris
Seine Liebe galt den einfachen Leuten. Kein Wunder, Gustave Charpentier war der Sohn eines Bäckers. Opernkomponist wurde er sehr spät und mit Hilfe seines Mentors Jules Massenet. Das Theater Chemnitz präsentiert Charpentiers Hommage an die Hauptstadt des 19. Jahrhunderts, den Roman Musical «Louise». Wir sind dabei
Stimmwunder
Ihre Säulenheiligen heißen Donizetti, Mozart und Verdi. Und schon bei ihrem Debüt in Cluj sang Adela Zaharia mit der ...
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Opernwelt März 2025
Rubrik: Impressum, Seite 72
von
Herr Fioroni, in seinem Roman «Herkunft» beschreibt Saša Stanišić sehr anschaulich, wie polyvalent und widersprüchlich der Begriff ist. Auch bei Ihnen scheint das der Fall zu sein: Dem Namen nach würde man einen Italiener vermuten, aber Sie sind Schweizer und in Deutschland aufgewachsen. Das klingt nach einer polyglotten Identität …
Das stimmt. Identität und...
Vorn, am linken Bühnenrand, liegt, schlafend, das Tier. Ein Kojote. Der aber zum Glück kein echter Kojote ist – die wolfsähnlichen Steppenwölfe gelten als gefährlich. Dieser ist erstens nicht echt, sondern ein Mensch in Glitzerkleidung mit hochhackigen Schuhen und als Kojote maskiert (der Choreograph des Abends, Ivan Estegneev), er ist zweitens auch ein Freund der...
Die Opéra national de Paris hat kein Glück mit dem «Ring». Wagners Tetralogie wurde in Frankreichs Hauptstadt zunächst stückweise präsentiert, zudem in der falschen Reihenfolge: «Das Rheingold» kam erst 1909 zur Aufführung, nach «Walküre» (1893), «Siegfried» (1901) und «Götterdämmerung» (1908) – und zwei Jahrzehnte nach Produktionen in ungleich kleineren Städten...
