Vom ersten Schrei bis zum letzten Ton
Wer vieles bringt», sagt der Theaterdirektor in Goethes «Faust»-Vorspiel, «wird manchem etwas bringen; und jeder geht zufrieden aus dem Haus. Gebt ihr ein Stück, so gebt es gleich in Stücken. Solch ein Ragout, es muss euch glücken.» Das Stück heißt «Die Stimme», und es verspricht viel, zielt im Grunde auf alles, was die vox humana betrifft: «Grundlagen – Künstlerische Praxis – Gesunderhaltung». Vorgelegt hat es Bernhard Richter, Leiter des Instituts für Musikermedizin an der Hochschule für Musik Freiburg.
Munden soll das «Ragout» (um in der Sprache des Theaterdirektors zu bleiben) allen, die sich mit der menschlichen Stimme beschäftigen: Phoniatern und Pädaudiologen, Gesangslehrern und Sprecherziehern, Sängern, Kritikern und Melomanen.
Nach einem Presto-Galopp durch die Stimmhistorie geht es in zehn Kapiteln um physiologische Grundlagen, Methoden zur Darstellung, Analyse und Beurteilung von Stimmen, um Stimmakustik, Stimmarten, -gattungen und -fächer, um Stimmregister, um Stimmphysiologie in der Ausbildung von Sängern und Schauspielern, um psychologische Aspekte der Ausbildung, Dysodie (Stimmstörungen), die Lebenskurve der Stimme sowie ihre Pflege und Hygiene. Das Buch behandelt ...
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Opernwelt Januar 2014
Rubrik: Hören, Sehen, Lesen, Seite 27
von Jürgen Kesting
ML = Musikalische Leitung
I = Inszenierung
B = Bühnenbild
K = Kostüme
C = Chor
S = Solisten
P = Premiere
AP = A-Premiere
BP = B-Premiere
UA = Uraufführung
WA = Wiederaufnahme
Deutschland
Aachen
Tel. 0241/478 42 44+0180/500 34 64
Fax 0241/478 42 01
www.theater-aachen.de
– Hänsel und Gretel: 3.
– Rusalka: 5., 10., 24.
– Fidelio: 19.
Altenburg
siehe Gera
Annaberg-Buchholz
Tel....
Nicola Antonio Porpora komponierte die Serenade «Gli orti esperidi» 1721 als Geburtstagsgruß an Kaiserin Elisabeth Christine von Wolfenbüttel, deren Gatte Karl VI. u. a. über das Königreich Neapel herrschte. Die Geschichte dazu lieferte der blutjunge Librettist Pietro Metastasio: In Begleitung ihres Geliebten Adonis steigt Venus hinab in den Garten der Hesperiden,...
Die Mannheimer Uraufführung von Bernhard Sekles’ erster Oper «Schahrazade» dirigierte 1917 der 31-jährige Wilhelm Furtwängler. Fritz Stiedry spielte sie mit Lola Artôt de Padilla 1920 an der Berliner Staatsoper, Clemens Krauss 1921 in Frankfurt nach. Weitere Inszenierungen kamen in Aachen, Hamburg, München, Stuttgart, Düsseldorf, Duisburg, Wiesbaden, Lübeck und...
