TV, Streams, Kino und Premieren 4/22
Alpha
03.04. – 21:45 Uhr
60 Jahre Münchner Rundfunkorchester Der Klangkörper, 1952 gegründet als zweites Orchester des «Bayerischen Rundfunks», hat in den vergangenen sechs Jahrzehnten ein Profil entwickelt, das sich in der Orchesterlandschaft deutlich abhebt. Unter seinem derzeitigen Chefdirigenten Ivan Repušić bietet das Orchester eine große Programmvielfalt: Konzerte für Kinder und Jugendliche; Oper, Operette und Musical konzertant; Recitals mit renommierten Künstlern und geistliche Musik, darunter Uraufführungen in spiritueller Umgebung.
Die Dokumentation gibt einen Überblick über Entstehung und Entwicklung des Orchesters, über das Wirken seiner bisher neun Chefdirigenten und zeigt Höhepunkte aus den Konzerten, u. a. mit Teresa Berganza, Plácido Domingo und Edita Gruberová.
arte
03.04. – 17:05 Uhr
Jordi Savall Dokumentarfilm, F 2021 Das Porträt zeigt den Ausnahmekünstler und begeisterten Europäer als unkomplizierten, tiefgründigen und geistreichen Humanisten. Ein Blick in die Welt des katalanischen Musikers und Musikwissenschaftlers, der im Laufe der Jahre nicht nur verschollenes Gambenrepertoire und Lieder von Matrosen, Mönchen und Indios in der Neuen Welt wiederentdeckte, ...
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Opernwelt April 2022
Rubrik: Service, Seite 68
von
Stanisław Moniuszko spielt für Polen die gleiche Rolle wie Michail Glinka für Russland oder Bedřich Smetana für Tschechien: die des Begründers einer eigenen nationalen Schule. Gerade sein Opernerstling «Halka» gilt für die Musiktheaterwelt Polens als unverzichtbar. Dabei hatte sich das Stück um die vom adligen Janusz geliebte und dann sitzengelassene Magd Halka...
Am 26. März 1943 wurde Eugen Engel – 1875 im damals ostpreußischen Widminnen geboren – im Konzentrationslager Sobibor von den Nationalsozialisten ermordet. Noch als Jugendlicher nach Berlin gekommen, war der Halb-Autodidakt gern und oft gesehener Gast in der Oper – die entsprechenden Partituren hatte er stets im Gepäck. Obwohl eigentlich gelernter Kaufmann, nahm...
Im Quartett der bedeutendsten deutschen Opernkomponisten nach 1945 (Helmut Lachenmann zählt in eine andere Kategorie, sein «Mädchen mit den Schwefelhölzern» bleibt genuin fremdartiges musiktheatrales Unikat) hat Manfred Trojahn, so seltsam es anmutet, immer «nur» den undankbaren vierten Platz belegt, hinter Hans Werner Henze, Wolfgang Rihm und Aribert Reimann. Mit...
