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alpha
07.05. – 21.50 Uhr
Die Seele der Geige Die Liebe seines Lebens ist aus Holz – und über 300 Jahre alt: Die Stradivari «Lady Inchiquin» ist die Stimme des Geigers Frank Peter Zimmermann. Doch wegen der Insolvenz der Eigentümerin (der WestLB) musste er auf das Sechs-Millionen-Instrument verzichten. Der Dokumentarfilm begleitet den Geiger bei der Wiederannäherung an seine verlorengeglaubte Liebe, seine ureigenen Stimme.

ARD
05.05. – 21.

00 Uhr
Die Unschuldsvermutung Machtspiele, Eitelkeiten, Selbsttäuschung: In der Komödie von Michael Sturminger muss der Dirigent Marius Atterson (gespielt von Ulrich Tukur) bei den Salzburger Festspielen nach einem unerwarteten Regiewechsel mit seiner Ex-Frau und Regisseurin Beate Zierau (Catrin Striebeck) zusammenarbeiten.

arte
02.05. – 05.10 Uhr
Plácido Domingo in Verona Vor einem halben Jahrhundert debütierte Plácido Domingo in der Arena di Verona. Anlässlich dieses Jubiläums wurde für den großen Domingo ein großes Galakonzert in der legendären Arena veranstaltet. Auf dem Programm standen Ausschnitte aus drei berühmten Opern von Verdi – mit Domingo in den Titelrollen als Nabucco, Macbeth und Simon Boccanegra. 
07.05. – 23.40 Uhr
Liederabend mit ...

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Opernwelt Mai 2023
Rubrik: Service, Seite 72
von

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Ist ein Traum, kann nicht wirklich sein

Eine Komödie ist eine Komödie ist eine Komödie? Glauben wir Henri Bergson, verhält es sich etwas komplizierter. Es gibt Komödien, die aus sich selbst heraus wirken und den Bereich des Komischen nie verlassen, sie sind derb und direkt. Aber es gibt, siehe Tschechows Theaterstücke, auch Komödien, denen das Tragische immanent ist, ohne dass sie diese Immanenz...

Der feine Unterschied

Herr Dusapin, von Nikolai Rimski-Korsakow ist die schöne Sentenz überliefert, Kunst sei «im Grunde die bezauberndste und hinreißendste Lüge». D’accord?
Die Kunst eine Lüge? Eine interessante Ansicht. Für mich ist Kunst, insbesondere Musik, die überwiegende Zeit dazu da, etwas zu verbergen.

Aber was?
Sich selbst, in meinem Fall also den Komponisten. Wobei es für...

Bittersüße Rache

Am Beginn von Gordon Kampes neuer Oper lässt das Theater Bertolt Brechts grüßen. Über die leere Bühne schlendern die Dramatis personae herbei und bauen sich Kaugummi kauend vor dem Publikum auf: Latzhose und kariertes Hemd, Anzug oder blassrosa Kostüm, Basecap, Farmerhut. Mehr Midwest-Normalität geht nicht, und man fragt sich, ob es in diesem gottverlassenen Ort...