TV-Klassiktipps September/Oktober 2020
alpha
Wagner: Der Ring des Nibelungen
Als Alternativprogramm zu den Bayreuther Festspielen wartete ARD-alpha mit einem Highlight der Operngeschichte auf: BR-KLASSIK und die Bayreuther Festspiele präsentierten im August im Rahmen einer großen «Ring-Nacht» die legendäre Inszenierung von Patrice Chéreau mit Pierre Boulez am Pult.
Die Ankündigung erfolgte kurzfristig (und nach Redaktionsschluss für die August-«Opernwelt»), aber nachdem die als «Jahrhundert-Ring» gefeierte Produktion erstmals seit 40 Jahren wieder im Free-TV zu erleben war, ist sie noch bis 7. September online auf der digitalen Plattform BR-KLASSIK Concert zu sehen und in der BR Mediathek abrufbar (siehe Bayerisches Fernsehen).
arte
03.09. – 05.00 Uhr
Lucerne Festival 2019
Riccardo Chailly dirigiert Rachmaninow
Klavier: Denis Matsuev
06.09. – 23.15 Uhr
Rameau: Les Indes galantes
Opéra national de Paris, 2019
ML: Alarcón, I: Cogitore, S: Devieilhe, Fuchs, Sempey, Duhamel, Vidal, Devos, Crossley-Mercer, de Barbeyrac
06.09. – 16.45 Uhr
Verdis «Requiem» im Mailänder Dom
Die Mailänder Scala feiert die geplante Wiedereröffnung mit einem Konzert unter Leitung von Riccardo Chailly: Verdis «Requiem» als Hommage an die Opfer der ...
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Opernwelt September/Oktober 2020
Rubrik: Service, Seite 64
von Andrea Kaiser
Diese Übersicht bietet eine Auswahl der bei Redaktionsschluss angekündigten Musiktheaterpremieren der Monate September/Oktober 2020. Alle Angaben ohne Gewähr! Informationen zu Wiederaufnahmen und Repertoirevorstellungen finden Sie auf den Websites der Häuser. Eine Liste mit Kontaktdaten gibt es online unter diesem Link:
www.der-theaterverlag.de/serviceseiten/theat...
Seine wichtigste Quelle ist die Leere. Die Absenz aller Gedankenschwere. Den Kopf müsse er frei haben, um anfangen zu können. Um empfänglich zu sein für Ideen, Perspektiven, Erfahrungen, die sonst unbemerkt blieben. Für inwendige Energien von Menschen, Dingen, Werken, die sich nicht von selbst erschließen. Für die Essenz jener verborgenen existenziellen Kräfte, die...
«Beaucoup de douceur et de sensibilité» verlangt Jean-Baptiste Lemoyne von Theseus’ unglücklichem Sohn Hippolyte bei dessen Abschied von den Jagdgefährten. Der blindwütige Vater schickt ihn ins sichere Verderben. Ein großes elegisches Chor-Tableau hält in der sich anbahnenden Katastrophe die Zeit an. Der weite Spielraum des Ausdrucks der Leidenschaften, die Balance...
