TV-Klassiktipps Mai 2018
alpha
06.05. – 20.15 Uhr
Jonas Kaufmann singt deutsche Arien
Konzert in der Philharmonie im Münchner Gasteig
Münchner Rundfunkorchester, ML: Güttler
13.05. – 20.15 Uhr
Mariss Jansons dirigiert Bernstein: Chichester Psalms und Haydn: Symphonie Nr. 97 in C-Dur
Die dreisätzige Vertonung verschiedener Psalmtexte in hebräischer Sprache schuf Bernstein für das Sommerfestival der südenglischen Bischofsstadt Chichester. Uraufgeführt wurde das Werk jedoch 1965 in New York.
Haydns Symphonie Nr. 97 entstand während seines ersten Aufenthalts in London 1792 und zählt zu den Meisterwerken der Wiener Klassik.
20.05. – 20.15 Uhr
Mozart: Große Messe c-Moll
Aufzeichnung des Eröffnungskonzerts der «Tage Alter Musik» in Regensburg (2009). L'Orfeo Barockorchester, ML: Büchner, Regensburger Domspatzen, S: Mields, Thornhill, Buckland, Bittner
arte
01.05. – 05.45 Uhr
Volkstänze in der klassischen Musik
Der Lette Andris Poga am Pult des Latvian National Symphony Orchestra dirigiert Werke, in denen Tänze eine wichtige Rolle spielen – vom berühmten «Säbeltanz» des armenischen Komponisten Aram Chatschaturjan über die «Bacchanale» aus «Samson und Dalila» von Camille Saint-Saëns bis hin zu Borodins «Polowetzer ...
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Opernwelt Mai 2018
Rubrik: Service, Seite 68
von Andrea Kaiser
In einer theaterinternen Typologie werden Repertoireopern gern Etiketten aufgeklebt: «Fidelio» und «Freischütz» sind heute immer heikle «Interpretationsfälle», der «Ring» ein Prüfstein, die «Soldaten» eine Herausforderung, die «Lustige Witwe» etwas für die Kasse - und «Hänsel und Gretel» etwas für die ganze Familie. Zur letzten Kategorie gezählt wird häufig auch...
Der Meister war voll des (untergründig-ironisch getränkten) Lobes. «Was uns bei Bellini bezauberte», heißt es in einem Brief Richard Wagners an Cosima, nachdem er Wilhelmine Schröder-Devrient in «I Capuleti e i Montecchi» gehört hatte, «war die reine Melodie, der schlichte Adel und die Schönheit des Gesangs.» Besonders ein Stück des Belcantokönigs, mit dem er sich...
Die letzten Wochen habe ich in Glasgow verbracht, als Monsieur Triquet in «Eugen Onegin» an der Scottish Opera. Mein erster Tag ließ sich zunächst gut an. Ich fand den Dirigenten mit ein paar Korrepetitoren vor. Der Bass, der Gremin singt, war gerade fertig und am Aufbrechen; weil wir alte Freunde sind, gab es die obligatorischen Albernheiten und viel Gelächter.
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