Starke Teams oder: Was bleibt von 2012/13?

Die Bilanz der Spielzeit im Urteil von 50 Kritikern

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Eine aufregende und in sich vielfältige Spielzeit war das. Was sie von anderen unterscheidet ist, dass sich die Kritikervoten unserer Umfrage bei einigen zentralen Aufführungen verdichten. Es sind Aufführungen, die über sich hinausweisen und in verschiedenen Rubriken genannt werden. Mit anderen Worten: Wo in der Oper und für die Oper Kräfte gebündelt werden, entsteht Besonderes. Das klingt banal, ist im Opernalltag aber eher selten. In der Regel stehen doch herausragende Sängerinnen und Sänger in eher belanglosen Inszenierungen herum.

Oder herausragenden szenischen Deutungen fehlt die musikalische Beglaubigung. Oft schwankt die Qualität auch innerhalb der Besetzung. Oder es klaffen Niveauunterschiede zwischen Regie und Ausstattung. Uraufführungen, die als Stücke spannend sind, müssen nicht gut besetzt sein. Und umgekehrt. Dasselbe gilt für Wiederentdeckungen. In der Saison 2012/2013, wie sie sich in dieser Umfrage abbildet, sind solche Fälle relativ selten gewesen. Stärker rückt die gemeinsame Anstrengung in den Vordergrund. Dazu gehört kluge, langfristige Planung ebenso wie eine Aufführungsästhetik, die nicht diktiert wird, sondern sich aus verschiedenen Quellen speist. Dass es ...

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Opernwelt Jahrbuch 2013
Rubrik: Bilanz des Jahres, Seite 96
von

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Das Urteil von 50 Kritikern

Kategorien:

1. Uraufführung -- 2. Wiederentdeckung -- 3. Aufführung -- 4. Regie -- 5. Bühne -- 6. Kostüme -- 7. Dirigent(in) -- 8. Sänger(innen) -- 9. Nachwuchskünstler(innen) -- 10. Opernhaus -- 11. Orchester -- 12. Chor -- 13. Ärgernis -- 14. Buch -- 15. CD/DVD

 

John Allison
London
Opera, Sunday Telegraph

 

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