So lasst uns denn ein Apfelbäumchen pflanzen
Ach, wie einfach wäre die Angelegenheit, würde man sich an das zugegeben kühne Theorem Markus Gabriels halten und behaupten, dass das, was allgemein mit dem Begriff «Welt» umschrieben wird, im Grunde gar nicht existiere. Nun ist es aber leider erstens nicht so, dass man diese Welt, verstanden als Ensemble stofflicher Gegenstände, ignorieren kann, und zum zweiten meinte der deutsche Philosoph es auch nicht wörtlich, als er 2013 sein Traktat «Warum es die Welt nicht gibt» vorlegte.
Man kommt also an der Welt, sei sie ein Wittgenstein’scher Fall, subjektive Schöpfung oder lediglich eine Enthüllung à la Heidegger, nicht vorbei. Die Frage ist nur: Wie ist sie beschaffen, diese Welt?
Gottfried Wilhelm Leibniz sah die Dinge und Gegebenheiten in ihr, obschon ein Kind des brutalen 30-jährigen Krieges, außerordentlich positiv; er hielt die vorgefundene Welt für die beste aller möglichen und erkannte darin eine prästabilierte Harmonie. François-Marie Arouet mochte ihm in diesem Punkt keineswegs beipflichten; er lehnte Leibniz’ idealistischen Ansatz ebenso ab, wie er die optimistisch errichteten Ideengebäude Popes und Shaftesburys als einsturzgefährdet erachtete; wenn schon Welt, dann ...
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Opernwelt März 2024
Rubrik: Im Focus, Seite 12
von Jürgen Otten
Als Antonio Pappano 2002 als Musikdirektor nach Covent Garden kam, begann seine Amtszeit mit einer Neuproduktion von Straussens/Hofmannsthals «Ariadne auf Naxos» in der Regie von Christof Loy. In diesem Sommer wird der Italiener das Royal Opera House nach einer für ihre Vielseitigkeit ebenso wie den musikalischen Standard vielgerühmten Amtszeit verlassen, um als...
La Montagne Noire» von Augusta Holmès (1847–1903) war nach Louise Bertins «La Esmeralda» (1836) erst die zweite Oper einer Komponistin, die 1895 an der Pariser Opéra gespielt, aber bereits nach dreizehn Vorstellungen abgesetzt wurde. Jetzt hat die Oper Dortmund im Kontext des den «Ring» flankierenden «Wagner-Kosmos» das seither nie wieder gespielte Stück der...
DEUTSCHLAND
Aachen Theater Aachen
www.theateraachen.de
- Bizet, Carmen: 1., 3., 14.
- nach Bizet von Molavian, Dittrich, Schwencke, Ich bin Carmen und das ist kein Liebeslied: 7. (P), 9.
ML: Schwencke, I: Dittrich, B: Dederichs
- Rossini, Il viaggio a Reims: 24., 31.
Altenburg/Gera Theater Altenburg Gera
www.tpthueringen.de
- nach Strauss, Die wahre Fledermaus:...
