Sieben Fragen an Levy Sekgapane
Wann haben Sie zuletzt in der Oper geweint?
Ich weine nicht viel in der Oper, das ist abhängig vom Stück und von den Sängern. Wenn sie mit wahren Emotionen und aus ihrer tiefsten Seele singen, kann ich weinen.
Wo würden Sie ein Opernhaus bauen?
Auf jeden Fall in Südafrika, in meiner Heimatstadt Kroonstad oder Bloemfontein, weil es die Hauptstadt unserer Region ist.
Ihr Geheimrezept fürs Überleben während der Proben?
Mein Tag beginnt immer mit einem doppelten Espresso und zwischen den Proben muss ich zu Mittag essen.
Wenn wir tagsüber eine lange Pause haben, nutze ich die Zeit gerne für einen Power Nap.
Welche Oper halten Sie für überschätzt?
George Bizets «Carmen» (lacht). Dafür werde ich Ärger bekommen.
Welche Oper halten Sie für unterschätzt?
Gioachino Rossinis «Semiramide».
Woran arbeiten Sie gerade?
Momentan bereite ich mich auf die «BBC Proms» vor. Dort werde ich Ende Juli in Carl Orffs «Carmina Burana» mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra unter der Leitung von Kazuki Yamada in der Royal Albert Hall singen.
Ihre Lieblingsoper von van Beethoven?
Beethoven hat nur eine geschrieben: «Fidelio» – ein fantastisches Stück.
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Opernwelt Juli 2023
Rubrik: Magazin, Seite 79
von
Michael Spyres begeistert und verzückt die Opernwelt seit vielen Jahren. Seine Stimme schwingt sich scheinbar mühelos in höchste Höhen auf, Koloraturen sprudeln nur so aus ihm heraus, Langstreckenopern wie Meyerbeers «Les Huguenots» oder Rossinis «Guillaume Tell» in der Urfassung bewältigt er mit nie versiegender Energie. Das Repertoire des 1979 geborenen Sängers...
Möglicherweise lassen sie jetzt T-Shirts drucken. «We made it!» könnte darauf stehen oder Ähnliches. Wagners «Ring» als niederbayerische Erstaufführung an den Landestheater-Spielstätten Landshut, Passau und Straubing, das ist die Everest-Bezwingung mit Flipflops und ohne Sauerstoffgerät. Doch das Team um den regieführenden Intendanten Stefan Tilch hat es in einem...
Welch süße Freude, Göttin / entzündest du in unserer Brust. / Konnte der gütige Himmel mehr für uns tun? / Welch süße Freude, Göttin!» Einander nachsingend, dann gleichzeitig ihre Stimmen ineinanderschlingend danken die jungen Liebenden Hyllo und Iole am Schluss von Antonia Bembos «L’Ercole Amante» der Göttin Giunone für das gute Ende einer ungut begonnenen...
