Quak, quak, quak

Glass: The Perfect American Madrid / Teatro Real

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Walt Disneys Comic- und Filmfiguren sind auch in Spanien überaus populär. Wohl deshalb war das Interesse der Madrider Medien an der jüngsten modernen Oper, die Gerard Mortier am Teatro Real herausbrachte, größer als je zuvor. Dabei treten Mickey Mouse und Donald Duck in der Disney-Oper von Philip Glass überhaupt nicht auf, sie erschienen nicht einmal in dem Filmmaterial, das auf große halb transparente Stoffbahnen, die als Bühnenhintergrund dienen, projiziert wird. Copyright-Probleme, sagt der Intendant.

Immerhin deutete der weißbehandschuhte Chor mit Gesten Mäuseohren oder Entenbürzel an. Eigentlich hatte Mortier die 24. Oper des amerikanischen Minimalisten für die New York City Opera bestellt. Als die Finanzkrise zu- und das bereits vereinbarte Engagement sich wieder zerschlug, nahm er das Projekt an seine neue Wirkungsstätte in der spanischen Hauptstadt mit, wo man sich mit der musikalischen Moderne bislang schwertat.

Die mächtige Disney Company dürfte nicht sehr erbaut sein von dem Bild, das der Librettist Rudy Wurlitzer auf der Grundlage des Romans Der König von Amerika des Schriftstellers Peter Stephan Jungk in The Perfect American zeichnet. Walt Disney ist da ein ...

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Opernwelt März 2013
Rubrik: Panorama, Seite 41
von Thomas Urban

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Spielpläne

Bei Premierendaten Angabe der Namen in folgender Reihenfolge:
Musikalische Leitung, Inszenierung, Bühnenbild und Kostüme - Solisten
AP = A-Premiere
BP = B-Premiere
Mat. = Matinee
N. = Nachmittagsvorstellung



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