Lichtgestalten

Das Festival della Valle d’Itria präsentiert Haydns «Schöpfung», Alessandro Scarlattis «Griselda» und Nicola Porporas «L’Angelica»

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«Fiat Lux» lautete das Thema des Festival della Valle d'Itria 2021, es bezieht sich auf die Genesis I,3, in der Gott das Licht erschuf, um das Universum aus der Dunkelheit zu befreien. Nach einem fürwahr finsteren Jahr, in dem fast alle Festivals abgesagt worden waren, ermutigte dieser «Aufruf» zu einem nachgerade euphorischen Wiedersehen mit dem Leben und der Kunst.

Den Auftakt hierzu bildete eine musiktheatrale, italienischsprachige Aufführung von Haydns «Schöpfung» in der Regie von Fabio Ceresa und mit dem Orchester des Teatro Petruzzelli  unter Fabio Luisi, dem Musikdirektor des Festivals. Flankiert wurde Haydns Oratorium von zwei selten gespielten Werken, die in Martina Franca beide vom Orchester «La Lira di Orfeo» bestritten wurden: Alessandro Scarlattis «Griselda» (Inszenierung: Rosetta Cucchi, Musikalische Leitung: George Petrou) sowie Nicola Porporas «L’Angelica» auf ein Libretto von Metastasio. Am Pult stand hierbei Francesco Maria Sardelli, die Inszenierung besorgte Gianluca Falaschi, der bekannte italienische Kostümbildner. Mit Porpora besann sich das Festival auf seine wichtigste Tradition: die neapolitanische Oper. Aufgeführt wurde jedoch eine leichtere, für ...

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Opernwelt September/Oktober 2021
Rubrik: Festspiele Martina Franca, Seite 44
von Guy Cherqui

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