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JUBILARE
Sie begann ihre Laufbahn als Sängerin im Alter von 18 Jahren als Solistin mit dem Roger Wagner Chorale in Los Angeles. Auf der Opernbühne debütierte die gebürtige Kalifornierin Carol Neblett 1969 mit der New York City Opera als Musetta in Puccinis «La Bohème». Während der folgenden fünf Jahre trat sie in mehr als 25 Partien mit der Kompanie auf, u. a.
als Micaëla, Gräfin Almaviva, Donna Elvira sowie Marietta in Korngolds «Die tote Stadt» – eine Rolle, die sie unter der Leitung von Erich Leinsdorf auf Schallplatte einspielte und die ihr mehrere renommierte Preise, darunter 1975 einen Grammy, eintrug. Zu weiteren signature roles wurden Minnie in «La fanciulla del West» sowie Tosca, die Neblett erstmals 1976 an der Seite von Luciano Pavarotti in Chicago sang und insgesamt mehr als 200-mal verkörperte. An Londons Covent Garden gab sie zum 25. Thronjubiläum von Queen Elizabeth II. die Minnie, abermals mit Pavarotti. 1979 debütierte sie an der Met als Senta in Jean-Pierre Ponnelles Produktion von Wagners «Fliegendem Holländer». Im Laufe ihrer Karriere verkörperte Neblett führende Sopranpartien in über 85 Opern und trat in mehr als 100 Oratorien und symphonischen Werken auf. ...
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Opernwelt Februar 2016
Rubrik: Service, Seite 52
von Marc Staudacher
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