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Opernwelt April 2009
Rubrik: Magazin, Seite 70
von Albrecht Thiemann

Vergriffen
Weitere Beiträge
Und immer wieder Octavian

Mit ihrem Rosenkavalier werde die Musikwelt «stimmlich und darstellerisch auch in besonderen Fällen rechnen können», prophezeite die Grazer «Tagespost» am 9. November 1949 nach dem sensationellen Debüt der erst 25-jährigen Hertha Töpper im dortigen Opernhaus. Und in der Tat: Der Octavian wurde die zentrale, wurde die Schicksalspartie in der Karriere der...

Familiendrama im Revuetheater

Ulrich Schreiber nennt sie den «wichtigsten Beitrag Frankreichs zur veristischen Opernbewegung». Der gute alte Kloiber hatte schon Jahrzehnte zuvor die «fast surrealistisch überhöhten» Milieuschilderungen in Gustave Charpentiers «Louise» hervorgehoben. Eben diesen Weg, den vor kurzem Christof Loy in Duisburg (siehe OW 11/2008) gegangen war, wählt jetzt auch...

Routiniert und inspiriert

Dass Donizettis «Liebestrank» auf der Szene schwieriger zu mischen ist als der Trank Isoldes, auf den sich der Titel bezieht, merken viele Regisseure erst, wenn sie ihre Arbeit beendet haben. Die Komödie mit der «heimlichen Träne» hat nämlich mehr Tiefgang, als ihr Plot auf den ersten Blick vermuten lässt.
Laurent Pelly, der sich mit seinen Offenbach-Inszenierungen...