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Opernwelt Januar 2006
Rubrik: Im Focus, Seite 11
von Christoph Vratz

Vergriffen
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Peter Konwitschny hat in seiner «Elektra»-Inszenierung, die zuerst in Kopenhagen Station machte (siehe OW 4/2005), das Stück als Psychodrama der internalisierten Gewalt gedeutet – eine Lesart, die sich auf Hofmanns­thal berufen kann, dem bei der Niederschrift der Dichtung vorschwebte, den antiken Mythos «aus einem Gegenstand des Bildungsinteresses zu einem...

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Es spricht für die künstlerische Qualität der koopera­tionsfreudigen Sächsischen Staatsoper, wie gründlich andernorts bereits vorgestellte Produktionen für die Dresdner Premiere überarbeitet werden. So geschah es Ende der letzten Saison mit Adriana Hölszkys Bachmann-Oper «Der gute Gott von Manhattan», die in der Semperoper weitaus eindringlicher wirkte als zuvor...

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