Was kommt... November 2020

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Krisenmanagement
Wie so viele einst ruhmreiche Musentempel durchlebt auch das Mariinsky Theater gerade eine schwierige Phase. Die Gründe dafür sind vielschichtig und schwer zu durchschauen. Ein Briefreport aus Sankt Petersburg

Verführertalent
Eigentlich war das Violoncello sein Instrument. Doch als es ernst wurde, entschied sich Andrè Schuen für ein Gesangsstudium – und steht inzwischen vor allem als Mozart-Interpret auf den großen Opernbühnen.

Ein Interview

Berührungszauber
Ihre Koloraturen sind wie Perlen, die Stimme ist ein Kleinod. Und gerade richtig für eine Partie wie Konstanze in Mozarts «Entführung aus dem Serail», die Lisette Oropesa nun in der Neuauflage der Kult-Inszenierung von Hans Neuenfels an Wiens Staatsoper verkörpert. Wir sind dabei

Grenzüberschreitung
Die Mischung ist selten und überaus charmant. Ein Tenor, der Stücke nicht nur arrangiert, sondern eigenhändig auch komponiert und dessen Repertoire in Oper und Lied vom Barock über Mozart bis zu Wagner reicht. Daniel Behle vereint all diese Gaben auf unprätentiöse Art und Weise. Grund genug, ein fundiertes Gespräch mit dem vielseitigen Künstler zu führen

OPERNWELT 12/2020 ERSCHEINT AM 25.11.2020

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Opernwelt November 2020
Rubrik: Service, Seite 72
von Red.

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Versucht haben es viele. Doch nur eine Dichterin vermochte es, das «Phänomen» in betörende Worte zu kleiden; kaum zufällig ebenfalls eine viel zu früh Verglühte. In ihrer «Hommage à Maria Callas» beschreibt Ingeborg Bachmann die Diva assoluta als eine Künstlerin, die kontinuierlich über sich selbst hinausging und dabei immer auch das Gegenteil von dem war, was sie...

Überstrapaziert

Ein Triumph! Das passende Stück zur virengeschüttelten Gegenwart. Goldoni blitzgescheit aktualisiert, dazu eine tolle Regie und brillante Musik – die Komponistin eine Entdeckung! Nur zu gerne würde man diese Sätze aufschreiben und den Bregenzer Festspielen, die sich heuer mit arg reduziertem Programm «Bregenzer Festtage» nennen, einen Coup testieren. Doch...

Funkelndes Kleinod

Die Güte Gottes? Scheint unermesslich. Zumindest in dieser Geschichte aus dem ersten Buch Mose, die mit größtmöglicher Empathie das Schicksal einer jüdischen Familie schildert. Deren Oberhaupt, der greise Tobit, gerät, weil er tote Israeliten bestattet, mit den herrschenden Assyrern in Ninive aneinander und erblindet. Auch Sara, die Tochter eines Verwandten,...