Was kommt... November 2017

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WOZZECK
Ihre Ansätze, so steht zu vermuten, werden sehr unterschiedlich sein. Umso spannender, welchen Zugang Stefan Herheim und Axel Kober  in Düsseldorf bzw. Robert Carsen und Leo Hussain am Theater an der Wien zu Bergs Meisterwerk gefunden haben. Ein Vergleich

LEOŠ JANÁČEK
Ein Kinderspiel? Märchen? Metapher? «Das schlaue Füchslein» wirft viele Fragen auf.

Halbszenische Perspektiven in Berlin und Wien und ein Essay

ELENA TSALLAGOVA
Für ihre Darstellung der Titelfigur in Francesco Cavallis «La Calisto» wurde sie in diesem Jahr als «Sängerin des Jahres» nominiert. Das Repertoire der russischen Sopranistin reicht über Mozart und Meyerbeer bis zu Puccini und  Debussy. Ein Interview

DON CARLOS
Paris erlebt das Gipfeltreffen zweier Star-Sängerinnen von Format. In Verdis grandioser Schiller-Oper verkörpert Sonya Yoncheva Königin Elisabeth von Valois, Elīna Garanča gibt ihre Rivalin, die Prinzessin Eboli. An der Opéra Bastille gespielt wird die fünfaktige französische Fassung

OPERNWELT 12/2017 ERSCHEINT AM 24.11.2017

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Opernwelt November 2017
Rubrik: Service, Seite 88
von Redaktion

Vergriffen
Weitere Beiträge
Präzedenzfall

Attraktiven Frauen gegenüber sei meist der Mann der Schutzbedürftige, meinte Oscar Wilde. Mag sein, dass Regisseur Torsten Fischer an den gebürtigen Iren dachte, als er sein «Zauberflöten»-Inszenierungskonzept fürs Theater an der Wien entwarf. Darin nimmt Tamino zu Beginn, atemlos und ein bisschen wie Dr. Kimble auf der Flucht, nicht vor einer schrecklichen...

Ende gut, alles gut?

Reichlich leerformelhaft hat Johan Simons seine jetzt zu Ende gegangene Intendanz der Ruhrtriennale 2015-2017 mit dem Motto «Seid umschlungen» als ein «Festival der gemeinsamen Erfahrungen» – regionalen, menschlichen, politischen – reklamiert. Die programmatische Ausrichtung eines «Festivals der Künste» hat er von seinem Vorgänger Heiner Goebbels übernommen, den...

Hoffnung darf sein

Fast 40 Jahre dauerte es von Wagners erster Begegnung mit dem Parzival-Stoff bis zur Uraufführung seines späten Bühnenweihfestspieles. Die lange Inkubationszeit hatte natürlich Folgen: Der Sinnschichten, die das Stück aufeinandertürmt, sind viele, der Rätsel auch. Wer da klärt und Erlösungsmetaphern in klare Bildlösungen packt, kann eigentlich gleich einpacken. So...