Was kommt... Dezember 2020
Unaufhaltsam
Ihr Vater ist Dirigent, sie selbst begann ihre künstlerische Laufbahn als Geigerin. Inzwischen steht Karina Canellakis an der Spitze des Radio Filharmonisch Orkest und hat auch in der Oper schon einiges bewegt. Höchste Zeit für ein Gespräch
Unermüdlich
Als Mime, Loge oder Herodes gehört er zu den Großen seines Fachs.
Doch auch abseits der Bühne nimmt der Tenor Wolfgang Ablinger-Sperrhacke buchstäblich kein Blatt vor den Mund und kämpft vorbildlich für andere Künstler
Unverwüstlich
Der Mann kennt sich aus und das nicht nur bei Verdi, seinem Lieblingskomponisten, sondern im gesamten Opernrepertoire, vom Barock bis hin zum zeitgenössischen Musiktheater. Als Dirigent zählt Will Humburg seit Langem zu den Besten der Zunft. Ein Interview
Unikum
Der 4. Dezember 1920 war ein besonderes Datum in der Geschichte der Gattung. Denn an diesem Tag wurde ein und dasselbe Werk an gleich zwei Orten, in Köln und in Hamburg, aus der Taufe gehoben:«Die tote Stadt» von Erich Wolfgang Korngold gilt als der uneingeschränkt größte Geniestreich des jüdisch-österreichischen Komponisten und erfreut sich gerade in den letzten Jahren einer kritischen Rezeption. Die Oper Köln würdigt Werk und ...
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Opernwelt Dezember 2020
Rubrik: Service, Seite 64
von Red.
Der aus Modena stammende Giovanni Bononcini (1670–1747) war Händels wichtigster Kollege und Rivale während seines ersten Londoner Opernunternehmens in den 1720er-Jahren. Einem zeitgenössischen Pamphletisten zufolge drücke Händels Musik «den Zorn von Tyrannen, die Leidenschaften der Helden und die Nöte der Liebenden im heroischen Stil» aus, die Bononcinis dagegen...
Manisch tritt der junge Mann auf der Stelle, sieht so verhetzt aus wie Woyzeck. Auch der stand einst in den Diensten eines Hauptmanns und wurde – unschuldig schuldig geworden – zum Tode verurteilt. Doch wird sind weder bei Georg Büchner noch bei Alban Berg. An der Staatsoper Hannover steigt Barbora Horáková in Georges Bizets «Carmen» mit einer sportiv performativen...
In anderen Zeiten würde man vermutlich die «Meistersinger» spielen: als kraftvolle Eigenbespiegelung, als selbstbewussten bis selbstgewissen Diskurs über eine prinzipiell ungefährdete Kunst – obgleich, gottlob, die (Regie-)Zeiten vorbei sind, als man der Deutschen Festoper von der finalen halben Stunde her gedachte. Doch die Verhältnisse sind so: Dass sich Berlin,...
