Was kommt... April 2021

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Sehnsuchtsort
Wer nur einmal in dieser Stadt war, wird sie kaum mehr missen wollen. Venedig, das ist nicht nur eine Perle der Architektur, das ist zudem der Ort, an dem zahllose Komponisten wirkten: Barbara Strozzi, Antonio Caldara, Tomaso Albinoni und natürlich Antonio Vivaldi. Venedig ist voll von ihren Werken, vom Geist dieser Schöpfungen. Ein Rundgang   

Temperamentsbündel
Spätestens seit ihrer Soloshow als Violetta Valéry ist Nicole Chevalier in aller Munde.

Ein Vulkan mit einem schier ungeheuren schauspielerischen wie vokalen Vermögen, und das in jeder Rolle, die sie verkörpert, sei es Semele, Thaïs, Olympia, Antonia, Leonore, Giulietta oder Medea. Ein Interview 

Supertalent
Geboren ist sie im Baskenland. Das Studium führte Carmen Artaza nach Deutschland, wo sie mehrere Preise gewann. Und spätestens ihr Debüt als Bradamante in der Kinderoper «Gesang der Zauberinsel» in Salzburg zeigte, dass der spanischen Mezzosopranistin die Zukunft gehört. Ein Gespräch

Tausendsassa
Vielen Musikliebhabern gilt er nach wie vor als Schöpfer spottlustiger  satirischer Opern. Doch die Talente von Jacques Offenbach reichten um einiges weiter – was er nicht erst in seinem Opus summum «Les contes ...

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Opernwelt April 2021
Rubrik: Service, Seite 64
von Red.

Weitere Beiträge
Ungewisse Zukunft

Lang, lang ist’s her. Genauer gesagt: mehr als ein Jahr. Am 11. März 2020 hob sich in der Metropolitan Opera zu New York letztmals der Vorhang – zu einer Aufführung von Mozarts «Così fan tutte», exzellent dirigiert von Harry Bicket und unter anderem mit einem fantastischen Ben Bliss als Ferrando. Es folgte das Unvermeidliche. Intendant Peter Gelb musste aufgrund...

Müde Recken

Krasnojarsk ist 3.500 Kilometer von Moskau entfernt und zählt mehr als eine Million Einwohner. Es liegt an den nördlichen Ausläufern des Ostsajan, eines Gebirges, dessen landschaftliche Schönheit einen Vergleich mit den Alpen nicht zu scheuen braucht, und am Ufer des Jenissej, den schon Anton Tschechow als schönsten Fluss Russlands bezeichnete. Gleichviel: Die...

Einfach nur sein

Herr Nigl, wie sind Sie eigentlich zum Lied gekommen?
Ich habe früher mit einem Freund die Schubert- und Schumann-Bände durchgespielt und durchgesungen. Und wann immer man sich ein Lied anhören wollte, kam man um Fischer-Dieskau nicht herum. Ein Donnervater, ein Monolith. Und wenn ich an Wunderlich dachte, war ich froh, dass ich kein Tenor war – sonst wäre ich...