Was kommt...
Toshio Hosokawa, Miroslav Srnka
Hamburg bringt die Oper «Stilles Meer» heraus, in der sich der japanische Komponist mit der Katastrophe von Fukushima auseinandersetzt. München lädt zu einer historischen Reise an den «South Pole», musikalisch grundiert von einem jungen Tschechen. Zwei Uraufführungen
Oksana Lyniv
Sie war schon Vize-Chefdirigentin in Odessa und nahm trotzdem eine Assistentenstelle an: Schließlich heißt ihr Chef Kirill Petrenko, das Haus Bayerische Staatsoper. Und natürlich steht die Ukrainerin oft genug selbst im Graben.
Andrea Schmidt-Futterer
Wirklich gute Kleider fallen auf der Bühne meist nicht auf, meint die Kostümbildnerin. Doch sich mit der Couture in den Vordergrund zu spielen, das ist nicht ihr Ding. Ein Gespräch über die Kunst, Sänger anzuziehen
Francis Poulenc, Ermanno Wolf-Ferrari
In dem einen Stück geht es um Zigaretten, im anderen um ein Telefon. Und natürlich sind sowohl Wolf-Ferraris «Il segreto di Susanna» als auch Poulencs «La voix humaine» Beziehungskisten. In Liège wird Anna Caterina Antonacci vom Gatten des rauchblauen Lasters überführt – und macht dann an der Strippe mit ihm Schluss.
Opernwelt 3/2016 erscheint am 25.2.2016
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Opernwelt Februar 2016
Rubrik: Service, Seite 80
von
Werner Güra und Christoph Berner setzen den Weg ihrer erfolgreichen Haydn-CD fort: Auch bei Beethoven wechseln Lieder mit Instrumentalmusik, in diesem Fall mit den späten Bagatellen op. 126. Das macht Sinn und sorgt für Kontraste. Die Bagatellen sind alles andere als nette Nebensächlichkeiten, vielmehr extrem verdichtete Reflexionen des späten Beethoven, Miszellen...
Doppelte Premiere in Wien: Noch nie war Leos Janáceks «Vec Makropulos» an der Staatsoper zu sehen – nur an der Volksoper hatte Christine Mielitz die Oper 1993 in deutscher Sprache inszeniert. Sein Hausdebüt feierte auch Peter Stein, von dem bislang nur die Übernahme von Verdis «Simon Boccanegra», den er für die Salzburger Osterfestspiele inszenierte hatte, an der...
Die Gedanken sind frei. Sie fliehen, wie man weiß, vorbei wie nächtliche Schatten. Und so darf man wohl entschuldigen, dass uns während der Aufführung von Brittens «Peter Grimes» im Theater an der Wien ausgerechnet Karl Valentin in den Sinn kommt. Der bemerkte einmal hintersinnig: «Heute besuche ich mich selbst. Ich bin schon neugierig, ob ich zu Hause bin ...» Wir...
