Was kommt...
Finnlands größtes Opernfestival in Savonlinna feiert 100. Geburtstag. Dazu wurde eine Uraufführung in Auftrag gegeben: «La Fenice». Impulse gehen aber auch von der Kokkola Oper im Westen des Landes aus. Auch dort gab es ein neues Stück: im Mittelpunkt der Politiker Kekkonen, dargestellt von der Sopranistin Anu Komsi.
Die Neuproduktion der diesjährigen Bayreuther Festspiele ist dem «Fliegenden Holländer» gewidmet. Es dirigiert Christian Thielemann, die Inszenierung stammt von Jan Philipp Gloger.
Die Senta singt Adrianne Pieczonka.
Seine Opern erreichen das Publikum, egal ob an kleinen oder an großen Häusern. Detlev Glanerts neuestes Werk wird bei den Bregenzer Festspielen uraufgeführt: «Solaris» basiert auf dem gleichnamigen, 1961 veröffentlichten Roman des polnischen Science-Fiction-Autors Stanislaw Lem.
Weit gefächert ist das diesjährige Programm des Festivals in Aix-en-Provence. Neben Mozarts «Finta Giardiniera» und «Figaro» sorgen vor allem eine Uraufführung von George Benjamin (Regie: Katie Mitchell) und Charpentiers «David et Jonathas», dirigiert von William Christie, für Aufsehen.
Der enorme Erfolg der «Zauberflöte» sollte auch nach Mozarts frühem Tod ausgeschlachtet werden. Dazu ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von Opernwelt? Loggen Sie sich hier ein
- Alle Opernwelt-Artikel online lesen
- Zugang zur Opernwelt-App und zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von Opernwelt
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Opernwelt August 2012
Rubrik: Service, Seite 72
von
Die aktuelle Produktion von Verdis «Don Carlo» an der Wiener Staatsoper ist ein Rückschritt. Seit 2004 bot das Haus die französische Urfassung in der feinsinnig durchgearbeiteten (gleichwohl zunächst heftig angefeindeten) Inszenierung von Peter Konwitschny – zuletzt im Frühjahr 2012. Ob sie auch in Zukunft gezeigt werden wird, will niemand klar sagen. Dass ihr die...
Orchestrale Flüssigkeit. Sinn für’s Atmosphärische. Und Schwung! Das sind musikalische Qualitäten, zu denen sich lettische Dirigenten wie Mariss Jansons oder Andris Nelsons emphatisch bekennen. Tatsächlich sind diese Eigenschaften beim Orchester des Opernhauses von Riga selbstverständlich, auch wenn dieses von anderen Dirigenten geleitet wird. Ist die Fähigkeit zum...
In der 41. Minute passiert es dann doch. Das vorher ziemlich brave Ulmer Publikum revoltiert kurz, aber herzhaft. «Des isch kei Kunscht», brüllt eine enervierte Dame, die gleich darauf mit ihrem Begleiter polternd den Saal verlässt. Weitere Zwischenrufe folgen, es gibt größere Abwanderungsbewegungen. Schon erstaunlich, wie John Cage, dessen hundertsten Geburtstag...
