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Wandelbar
Angefangen hat er als Alt-Solist im Knabenchor. Von dort führte der Weg von Benjamin Bruns erst nach Hamburg, zum Studium bei Renate Behle, und dann recht schnell in die Opernhäuser von Bremen, Köln, Dresden und Wien. Bemerkenswert die Bandbreite seines Repertoires: Von Mozart und Rossini reicht es über Beethoven, Lehár und Janáček bis zu Strauss – und Wagner. Bislang hat Bruns als Lohengrin, Loge und Erik reüssiert, nun folgt der Siegfried.

Höchste Zeit für ein Gespräch

Wunderbar
Im Alter von sechs Jahren musste sie ihre Heimat verlassen, in Polen nahmen die politischen Verhältnisse keinen guten Lauf. Mit Wien fand Magdalena Anna Hofmann eine neue Liebe und dazu auch noch die richtige Stimme. Nach einer kurzen Karriere als Mezzosopranistin hat sie in den letzten Jahren vor allem hochdramatische Sopran-Partien erfolgreich gesungen und durch ihre immensen schauspielerischen Gaben bereichert. Ihr kristalliner Sopran, der zudem durch ein tolles Textverständnis geprägt ist, eignet sich sehr gut für Wagner, Berg und Strauss, aber ebenso für Verdi und Puccini. Ein Porträt

Ceazy
Er war ein Freak. Ein Künstler, der Grenzen überschritt, ohne groß darüber nachzudenken, warum sie ...

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Opernwelt Juli 2026
Rubrik: Impressum, Seite 96
von

Weitere Beiträge
Fragwürdig

Altes Stück, neue Aspekte? So ganz hat das in Bremen mit Mozarts Dauerbrenner nicht geklappt. Eine Mischung aus Traumerzählung, Coming-of-Age-Geschichte, Abenteuerreise und Scien -ce-Fiction sollte sie laut Programmheft in Marco Štormans Lesart werden, die neue «Zauberflöte». Doch dazu müsste man erstmal überhaupt eine Geschichte erzählen.

Und genau daran hapert es...

Blühendes Sizilien

Lullys «Bellerophon» von 1679, wo der Held die dreigestaltige Chimäre in einer spektakulären Flugaktion auf dem Wunderpferd Pegasus – ein Triumph der Bühnenmaschinerie – besiegt, hatte sich ein Jahr lang in Paris auf der Bühne gehalten und wurde auf königlichen Wunsch im Januar 1680 in dessen Residenz in Saint-Germain-en-Laye neu produziert, wenige Wochen vor der...

Der Wille zur Freiheit

Ist das ein Handlungsballett, eine Tanzphantasie oder doch eine typische Operninszenierung, was Wim Vandekeybus auf die Bühne in Antwerpen bringt? In jedem Fall ist es Musiktheater, schließlich wird die Geschichte von Bizets «Carmen» mit Gesang erzählt, nur eben ganz anders als sonst und ohne jeden Folklorismus. Bei Vandekeybus geht es um Archaik, Mystik, um...