Vorschau und Impressum OW 7/26
Wandelbar
Angefangen hat er als Alt-Solist im Knabenchor. Von dort führte der Weg von Benjamin Bruns erst nach Hamburg, zum Studium bei Renate Behle, und dann recht schnell in die Opernhäuser von Bremen, Köln, Dresden und Wien. Bemerkenswert die Bandbreite seines Repertoires: Von Mozart und Rossini reicht es über Beethoven, Lehár und Janáček bis zu Strauss – und Wagner. Bislang hat Bruns als Lohengrin, Loge und Erik reüssiert, nun folgt der Siegfried.
Höchste Zeit für ein Gespräch
Wunderbar
Im Alter von sechs Jahren musste sie ihre Heimat verlassen, in Polen nahmen die politischen Verhältnisse keinen guten Lauf. Mit Wien fand Magdalena Anna Hofmann eine neue Liebe und dazu auch noch die richtige Stimme. Nach einer kurzen Karriere als Mezzosopranistin hat sie in den letzten Jahren vor allem hochdramatische Sopran-Partien erfolgreich gesungen und durch ihre immensen schauspielerischen Gaben bereichert. Ihr kristalliner Sopran, der zudem durch ein tolles Textverständnis geprägt ist, eignet sich sehr gut für Wagner, Berg und Strauss, aber ebenso für Verdi und Puccini. Ein Porträt
Ceazy
Er war ein Freak. Ein Künstler, der Grenzen überschritt, ohne groß darüber nachzudenken, warum sie ...
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Opernwelt Juli 2026
Rubrik: Impressum, Seite 96
von
Ein Fall für die Theaterwissenschaft: die Rückkehr des Pasticcios auf die Opernbühnen unserer Tage. Musiktheater nicht als musikalisch kohärentes Ereignis, sondern eben, wie der Name schon sagt, als Stückwerk, als Arrangement von Arien, Ensembleszenen, Instrumentalstücken.
In Thom Luz’ neuem Opern-Pasticcio ist es der Mythos, dem sich alles unterzuordnen hat:...
Letzten Dingen haftet nicht selten die Aura des Außergewöhnlichen an, zumal wenn es sich dabei um Kunstwerke handelt, deren Wirkung noch Jahrhunderte danach zu spüren ist. Ludwig van Beethovens Streichquartett op. 135 in F-Dur zählt zweifelsohne in diese Kategorie, es ist das markante Schlusswort eines in vielfacher Hinsicht revolutionären Komponisten. Er selbst...
Ein Trauerspiel ist’s. Aber keines in fünf Akten, wie gewöhnlich, sondern eines, das sich über fast sieben (nicht gar so gute) Jahre hinwegzieht und aus rund 70 Briefen und Telegrammen besteht. Die Protagonisten sind der Hofoperndirektor Gustav Mahler und ein Sänger, genauer: ein Tenor. Und da fangen die Schwierigkeiten schon an. Tenöre können Götter sein, wenn...
