Vorschau und Impressum 9-10/22
Neue Wege
Lustige Überschrift: «Out of Stage» betitelt sich die diesjährige Musikbiennale Venedig. Und hat unter diesem Motto viele experimentelle Musiktheaterwerke in Auftrag gegeben. Simon Steen-Andersen, Michel van der Aa, Helena Tulve, Paolo Buonvino und Annelies Van Parys schreiben Stücke für die Lagunenstadt. Wir fahren hin
Neue Herausforderung
Viele Opernliebhaber kennen ihre Stimme, jenen tief-warmen Alt. Doch längst hat sich Nathalie Stutzmann auch einen Namen als Dirigentin gemacht.
In Brüssel dirigiert sie Tschaikowskys «Pique Dame». Wir sind dabei
Das Jahrbuch 2022
Wer kriegt den Titel «Opernhaus des Jahres»? Wer wird «Sängerin des Jahres»? Welches neue Werk war so aufregend, dass eine Wiederaufführung lohnt? Antworten gibt das Jahrbuch der «Opernwelt» – mit den Ergebnissen unserer Kritikerumfrage, mit Interviews, Essays und Porträts
Neue Erkenntnisse
Irgendwann haben wir aufgehört mit dem Zählen. Haben uns nicht mehr gefragt, wie oft eigentlich Daniel Barenboim den «Ring» dirigiert hat. Nur eines wissen wir: Er kann es. Und wird es doch auch diesmal wieder anders machen, kurz vor seinem 80. Geburtstag. Wir hören zu und treffen ihn
Impressum
63. JAHRGANG, NR 09/10
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Opernwelt September/Oktober 2022
Rubrik: Impressum, Seite 88
von
Sind Sie bei Konflikten immer direkt emotional involviert? Oder haben Sie die Fähigkeit, so schnell wie möglich Abstand zu nehmen, um sich an nüchterner Reflexion zu versuchen? Auf die Bayreuther Festspiele 2022 bezogen: Hätten Sie sich in den traditionell jeweils einstündigen Pausen der neuen «Ring»-Produktion still meditierend im angrenzenden Grünen zur inneren...
Der Tod schmeckt ungewöhnlich süß. Und er leuchtet in den zartesten Farben. Jedenfalls in diesem Moment, an diesem Ort. Dabei sind die Vorhänge geschlossen im Schlafgemach der Violetta Valéry. Also muss es wohl ein himmlisches Licht sein, das in den Raum hineinfällt: engelsgleich. Giuseppe Verdi hat dafür eine göttliche Musik geschrieben, ein Andante in cmoll, das...
Fangen wir mit dem Nachspiel an. Und das bedeutet einen Blick zurück. Es war Heiner Müller, der «Tristan» 1993 in Bayreuth aus postdramatischer Distanz betrachtet hat. Ihm gelang, woran nun Roland Schwab schönheitstrunken vorbeimarschiert: Zustände statt Umstände zu inszenieren. Zum Widerstand und Wohle der Musik. Dabei fiel ihm auf, dass sein «Quartett» nach...
