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Weltenerfinder
Er zählt, neben Wolfgang Rihm, Helmut Lachenmann und dem Mitte März verstorbenen Aribert Reimann, zur Crème de la Crème der bundesdeutschen (Opern)Komponisten. Werke wie «Orest», «La grande magia», «Eurydice ...» und «Septembersonate» sind Meilensteine des zeitgenössischen Musiktheaters. Ende Oktober wird Manfred Trojahn 75 Jahre alt. Anlass genug für eine Bilanz

Multitalent
Ihr Lebensweg taugt im Grunde zum Roman.

Mit 15 eines der größten Talente des französischen Tennis, danach eine kurze Karriere als Posaunistin, schließlich die Entscheidung, Dirigentin zu werden. Heute gilt Marie Jacquot als eine der größten  Hoffnungen am Dirigentinnenhimmel. Höchste Zeit für ein Gespräch

Stimmwunder
Nicht viele haben es getan. Sie schon: Violeta Urmana hat sowohl die Titelrolle als auch die Amneris in Giuseppe Verdis «Aida» gesungen. Ohnehin bildet Verdi neben Strauss und Wagner einen der Schwerpunkte in ihrem Repertoire, zu dem seit einiger Zeit auch die Gräfin in «Pique Dame» gehört. Ein Interview

Klangforscher
Das Foto täuscht. Hannu Lintu erweist sich im Gespräch als äußerst angenehmer und humorvoller Zeitgenosse. Und ein guter Dirigent ist er ebenfalls. Das jedoch ...

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Opernwelt August 2024
Rubrik: Impressum, Seite 80
von

Weitere Beiträge
Zum Sterben schön

Weder hat Claudio Monteverdi 1607 mit seiner Favola in musica «L’Orfeo» die Oper erfunden noch Christoph Willibald Gluck 1762 mit der Azione teatrale per musica «Orfeo ed Euridice» allein die Reform dieser Kunstform begründet. Dass beides dezidiert höfische Werke sind, besagt schon die Gattungsbezeichnung «Pastoraldrama». Dennoch besteht ihr Ausnahmerang zu Recht,...

Zerfetzt

Mozarts «Così fan tutte» ist eine der wenigen Opern, die man eigentlich nicht verfehlen kann, weil die szenische Dramaturgie von Lorenzo Da Pontes genialem Libretto in jedem Setting, ob konkret verortet oder abstrakt, funktioniert. Die Wette auf die Frauentreue, die Don Alfonso inszeniert, gleitet dem misogynen Zyniker schnell aus der Hand, aus Spiel wird Ernst....

Kopfgeburten

Für Giuseppe Verdi war Musiktheater Gesangstheater – und ist «der Angelpunkt einer Oper die Stimme», wie Uwe Schweikert es in einem seiner brillanten Essays formuliert hat. Daher reicht Enrico Carusos Antwort auf die Frage, was es für eine erfolgreiche Aufführung des «Trovatore» brauche, über den Charakter eines Bonmots hinaus: «Lediglich die vier besten Sänger der...