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Große Stimme
Ihren Durchbruch feierte sie 2008 als liebende Kriegerin in Othmar Schoecks «Penthesilea». Seither eilt Tanja Ariane Baumgartner von Erfolg zu Erfolg und gilt inzwischen völlig zu Recht als einer der führenden Mezzosoprane unserer Zeit. Darstellerische Klugheit verbindet sich dabei mit einer warmtönenden und facettenreichen Stimme. Ihre Spezialität sind, ganz gegen ihr Naturell, böse oder neurotische Frauen. Ein Gespräch

Große Kunst
Sie ist mehr als nur Sängerin – ein Ereignis.

Wer Marie Smolka zuletzt als Simplicius in Innsbruck erleben durfte, kann davon ein beeindrucktes Lied singen. Auch als Susanna, Sophie, Nedda oder Agathe hat sie Maßstäbe gesetzt. Höchste Zeit für ein Treffen

Großes Talent
Ihre Schule war hart: die Gnessin-Akademie in Moskau. Dort hat Alyona Rostovskaya ihr Handwerk erlernt. Seit der Spielzeit 2023/24 ist die Sopranistin Ensemblemitglied am Hessischen Staatstheater Wiesbaden und hat dort mit tollen Rollenporträts das Publikum nachhaltig verzaubert. Ein Porträt

 Großer Ausdruck
Sie ist Songwriterin, Bildhauerin, Schauspielerin und Lyrikerin. Ihre Idole heißen Patti Smith, Bob Dylan, Jimi Hendrix, Samuel Barber und Erik Satie. Für Ivo von Hoves ...

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Opernwelt Juli 2024
Rubrik: Impressum, Seite 82
von

Weitere Beiträge
Verniedlichung

Mögen sie Humanität durch unblutigen Tod vorspiegeln wie immer sie wollen – Hinrichtungen sind mit den erreichten zivilisatorischen Standards nie je vereinbar. Auf der Bühne des Detmolder Landestheaters wird die von Staats wegen angeordnete Barbarei dennoch bis zur Harmlosigkeit herabgedimmt. Delinquent Joseph De Rocher findet sich auf einer gewöhnlichen...

Zeitparabel

Man könnte denken, diese Oper sei soeben erst in Moskau geschrieben und ins Deutsche übersetzt worden, um den in Russland stark verbreiteten Denunziationen zu entgehen. Denn der in Einsamkeit regierende Herrscher, der sich in Viktor Ullmanns «Kaiser von Atlantis» für eine Weile «zum besseren Regieren» zurückgezogen hat, das ist im Grunde Russland. Und der «Krieg...

Wechselhafte Gefühle

Die Geschichte spielt in vorchristlicher Zeit, und sie ist so abenteuerlich, so absurd, dass man heftig das Haupt schütteln müsste, wüsste man nicht um den Erfindungsreichtum jenes Mannes, der sie niederschrieb: Pietro Metastasio bewies auch mit «Alessandro nell’Indie» auf Racines Tragédie «Alexandre le Grand» aus dem Jahr 1665 (die wiederum ihre frühen Quellen bei...