Von Strauss zu Bartók über Mozart

Rückblick auf zwanzig Salzburger Symposien

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Im August 1989, wenige Wochen nach Karajans Tod, fand das erste von der Universität Salzburg in Zusammenarbeit mit den Festspielen organisierte Symposion statt; das Thema waren die «Antiken Mythen im Musiktheater des 20. Jahrhunderts», Anlass war die «Elektra»-Produktion jenes Jahres. Das Konzept – eine Inszenierung oder ein Programmschwerpunkt der Festspiele als Anknüpfungspunkt für ein weiter gefasstes Thema – blieb in der Folgezeit wesentlich gleich. Insgesamt zwanzigmal fand das Symposion statt.

Jetzt ist Schluss: Die Organisatoren, die 1989 gemeinsam anfingen, sind inzwischen  alle im Ruhestand, können und wollen nicht weitermachen.
Unter den Gründervätern war bezeichnenderweise nur ein Musikwissenschaftler (Gernot Gruber), neben zwei Altgermanisten und einem allgemeinen Sprachwissenschaftler, die aber alle Theater-Erfahrung in Dramaturgie (die beiden Salzburger Ulrich Müller und Oswald Panagl) oder Regie (Jürgen Kühnel) mitbrachten (der Fünfte im Bunde war Peter Csobádi), vormals Pressechef der Osterfestspiele). Die Salzburger Symposien waren immer Veranstaltungen für Grenzgänger. Deshalb funktionierte auch der Austausch mit den Theaterpraktikern, Rundfunk­redakteuren und ...

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Opernwelt November 2008
Rubrik: Magazin, Seite 78
von Albert Gier

Vergriffen
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