TV, Streams, Kino 9/24

Opernwelt - Logo

arte
01.09. – 17.40 Uhr
Sergiu Celibidache und die Berliner Philharmoniker
Der junge Sergiu Celibidache formt nach dem Zweiten Weltkrieg die Berliner Philharmoniker. Als diese ihm zugunsten von Herbert von Karajan den Posten des Chefdirigenten verweigern, kommt es zum Bruch. Erst 1992 treffen Celibidache und das Orchester wieder aufeinander – auf Bitten des damaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker. Die Begegnung wird zu einer Sternstunde der Musik.

01.09. – 23.10 Uhr
Der Komponist Anton Bruckner
Am 4.

September 2024 feiert die Welt den 200. Geburtstag des Komponisten, der die Wiener Musikwelt belebte. Thomas Macho ist auf die Suche gegangen nach dem Sohn eines Volksschullehrers, der in ganz Europa als genialer Improvisateur auf der Orgel gefeiert wurde. In seinem Heimatland begegnete man ihm zurückhaltend. Die Symphonien wurden lange Jahre von den Orchestermusikern als unspielbar und vom Publikum als unhörbar abgelehnt. Der Komponist Bruckner war seiner Zeit zu weit voraus; erst gegen Ende seines Lebens bekam er die Aufmerksamkeit und den Respekt, die ihm und seiner Musik zustehen.

02.09. – 00.10 Uhr
Anton Bruckner: Symphonie Nr. 6
Innerhalb des gewaltigen symphonischen ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von Opernwelt? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle Opernwelt-Artikel online lesen
  • Zugang zur Opernwelt-App und zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von Opernwelt

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Opernwelt September/Oktober 2024
Rubrik: Daten, Seite 67
von

Weitere Beiträge
Von fremden Ländern und Menschen

Quella è proprio brutta» – «jene ist wirklich hässlich», soll Verdi über die am 12. August 1845 im Teatro San Carlo in Neapel uraufgeführte «Alzira» gesagt haben. Über keine seiner Opern hat er ähnlich abschätzig gesprochen. Wenn schon der Schöpfer sein Werk verleugnet, darf man sich nicht wundern, dass die Nachwelt das vernichtende Urteil übernimmt. Die...

Schönster Schmarrn

Zwei Matronen stöckeln hier einher. Nummer eins, das ist die bewundernd liebende Mama, erst recht, wenn der Sohn Männer mag. Nummer zwei, Tante Putzebumskaja mit Osteuropa-Akzent, ist weniger tolerant, winkt aber mit dem Scheck. Dass Nummer eins vom Autor des Abends Thomas Pigor höchstselbst und fränkelnd («Frau Däschner mit hardem D») übernommen wird, setzt den...

Dunkle Labyrinthe

Der Fürst fröstelt. Und nichts an ihm verrät den stolzen Vornamen. Ein Löwe leidet nicht. Ein Mäuschen hingegen schon, zumal wenn da gleich zu Beginn eine Frauenleiche auf dem Boden liegt und auch die Musik des Andante-Vorspiels mit ihren dumpfen fortissimo-Schlägen und dissonant herniedersausenden Cluster-Akkorden alles andere als ein Idyll insinuieren. Doch als...