TV, Streams, Kino 8/26
arte
02.08. – 18.05 Uhr
Musikalisches Prater-Picknick
Im Sommer 2022 bereicherten die Wiener Symphoniker die frühsommerlichen Attraktionen im Prater um ein neues Open-Air-Format. Das Konzert hatte den Charakter eines musikalischen Familienpicknicks – die Zuschauerinnen und Zuschauer erhielten Decken und Körbe, saßen auf der Wiese und lauschten den Orchesterklängen unter der Leitung des Dirigenten Dirk Kaftan.
08.08. – 05.
30 Uhr
Alain Altinoglu dirigiert «Bilder einer Ausstellung»
Bereits als junger Klavierschüler war Alain Altinoglu von Mussorgskis «Bildern einer Ausstellung» fasziniert, jenem Werk, das von Gemälden und Zeichnungen Viktor Hartmanns inspiriert ist. Vor allem Ravels Orchesterfassung, ein Feuerwerk an Farben und Dynamik, hatte es ihm angetan. Die «Bilder» gehören zu den Lieblingsstücken Altinoglus, und gleich bei seinem Amtsantritt als Chefdirigent des hr-Sinfonieorchesters nahm er sie ins Konzertprogramm auf.
08.08. – 20.15 Uhr
Georges Bizet: Carmen
Live von den Salzburger Festspielen Programmtipp: Asmik Grigorian gibt ihr Rollendebüt als Carmen bei den Salzburger Festspielen 2026.
08.08. – 23.10 Uhr
Hans Werner Henze: Komponist, Kommunist, Dandy
Das Leben des am 1. ...
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Opernwelt August 2026
Rubrik: Daten, Seite 77
von
Die zahlreichen Mozart’schen Opern-Wunder in irgendeine Rangfolge zu bringen, ist relativ sinnlos. Ein Geniestreich reiht sich, wenngleich in unterschiedlicher Intensität und musikdramaturgischer Logik, im Grunde an den anderen. Dennoch behauptet sich der «Idomeneo» des 25-Jährigen als Besonderheit, als Solitär. Mozart selbst hielt diese in der Tat tiefsinnige und...
Es gibt programmatische Konzepte, deren Formeln man als Adressatin für Pressemitteilungen seit Langem schon auswendig aufsagen kann. Die (Kultur-)Politik scheint immer gleich formulierte Absichtserklärungen zu lieben, sonst würden sie nicht allerorten wiederholt. Zu den beliebtesten Floskeln dieser angewandten Lyrik zählt es, sich zu öffnen für ein jüngeres und...
Strawinskys einzige abendfüllende Oper mit dem furchterregenden Untertitel «Werdegang eines Wüstlings» basiert auf der gleichnamigen Bilderserie von William Hogarth aus dem 18. Jahrhundert. Deren unerhörter Erfolg mag gerade auch durch die Abwesenheit von höheren Mächten begründet sein. Zwei maßvoll fromme englische Librettisten hatten dann anscheinend riesiges...
