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02.06. – 01.20 Uhr
Kaija Saariaho: Innocence
Programmtipp: Das Festival d‘Aix-en-Provence zeigt jedes Jahr eine Uraufführung: 2021 war es Kaija Saariahos Oper «Innocence».

03.06. – 02.30 Uhr
Barenboim dirigiert Beethovens Symphonie Nr. 4
Zum Ausklang des denkwürdigen Jahres 2020 setzte die Staatskapelle Berlin unter der Leitung ihres damaligen Chefdirigenten Daniel Barenboim ein ganz besonderes Zeichen: Mit der Aufführung der Symphonie Nr.

4 Ludwig van Beethovens feierte sie noch einmal den überragenden Komponisten und Jubilar, in dessen Zeichen das Jahr hätte eigentlich stehen sollen, bevor aus dem Beethoven- das Corona-Jahr 2020 wurde.

09.06. – 18.30 Uhr
Grace Bumbry ist Carmen - Sternstunden der Musik
Mitte der 1960er-Jahre interpretiert Grace Bumbry unter Herbert von Karajan die Carmen und wird zum Shootingstar der Opernwelt – und das als afroamerikanische Sängerin. Ihre Stimme, ihr Charisma und ihre Schauspielkunst machten sie zu einer Ausnahmeerscheinung und zu einer Wegbereiterin für mehr Diversität auf den Opernbühnen. Eine Sternstunde der Musik – und eine Hommage an die 2023 verstorbene Sängerin.

11.06. – 02.20 Uhr
Grand concert Camille Saint-Saëns
Zum 100. Todestag ...

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Opernwelt Juni 2024
Rubrik: Service, Seite 67
von

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Fliegende Fische
Droben im Norden, so sagt man, reden die Menschen nicht besonders viel. Das mag stimmen. Doch im Theater ist das anders, so auch im Stadttheater Bremerhaven, in das sich die Großkritik so gut wie nie verirrt. Im Rahmen der Serie «Opernwelt auf Landpartie» statten wir dem Haus einen Besuch ab und nutzen die Gelegenheit, den neuen «Rosenkavalier»...

Schein und Sein

Dieser Nachfolger des großen Caesar übt noch, ein einschüchternder Herrscher zu sein. Zumal das hoheitsvolle Heben des Arms – welches Adolf Hitler knapp zwei Jahrtausende später, antike römische Imposanz imitierend, gar stramm zu perfektionieren suchte – will in seiner Wirkung überprüft sein, um im Einsatz vor den jubelnden Massen dann tunlichst nicht lächerlich zu...

«Wir sind ständig auf der Suche»

Herr Rousset, Sie haben in Wien gerade Ihre fünfte Salieri-Oper dirigiert. Was haben wir bis jetzt versäumt?
Es gibt in «Kublai Khan» viel Kühnheit, vor allem in der Form. Die Arien werden oft von Rezitativphrasen unterbrochen; somit hat man den Eindruck, dass die Dinge sehr dringlich sind. Es gibt auch einen klaren Willen, die Rollen stilistisch zu definieren. Die...