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05.06. – 05:00 Uhr
La Maestra – Alondra de la Parra ARTE wirft einen Blick auf den Werdegang der Dirigentin, begleitet sie bei ihrer Arbeit in Brisbane und auf Konzertreisen und zeigt die vielfältigen Facetten dieser energiegeladenen Mexikanerin als Künstlerin und als Mensch.

05.06. – 17:25 Uhr
Vivaldis (ungewisse) Vier Jahreszeiten Die unbewohnte Insel Delos bot eine fantastische Kulisse für das European Union Youth Orchestra, das dort am 30. Mai 2022 – am 30.

Geburtstag von ARTE – einen Klassiker (in leicht bearbeiteter Fassung) spielte: Vivaldis «Vier Jahreszeiten».

06.06. – 00:30 Uhr
Rodelina Premiere anlässlich des Jubiläums «100 Jahre Internationale Händel-Festspiele Göttingen». ML: Cummings, I: Dreher, S: Dennis, Lowrey, Cooley, Gottwald, Van Mellaerts, Willetts, Geiges.

br

05.06. – 10:10 Uhr
Die «Italienische» von Felix Mendelssohn Bartholdy Oksana Lyniv dirigiert das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Die rasante Karriere der ukrainischen Dirigentin führte sie mit Beginn des Jahres 2022 auf den Posten der Generalmusikdirektorin des Opernhauses von Bologna. Ihr Studium absolvierte sie an der Musikakademie der westukrainischen Stadt Lwiw und an der ...

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Opernwelt 6 2022
Rubrik: Service, Seite 86
von

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BLICK IN EINE ANDERE WELT

Über das Leben Jan Vermeers ist relativ wenig bekannt, die Spuren seiner Biografie verlieren sich im Dunkel. Seine Bildsprache hingegen kennen wir. Rund 35 Gemälde des Delfter Barockmalers sind überliefert, darunter auch das vermutlich populärste – «Das Mädchen mit dem Perlenohrgehänge». Als Inspirationsquelle diente Vermeer bereits seinem Landsmann, dem...

IMPROVISATION IST TRUMPF

Wie oft haben wir schon einen «Così fan tutte»-Abend verbracht – beseelt von dieser in musikalischer Hinsicht berührendsten der drei Mozart-Da-Ponte-Opern, aber unzufrieden mit der szenischen Umsetzung. Es ist aber auch ein Schwieriges um diese erotische Versuchsanordnung mit den gemischten Doppeln (Fiordiligi und Guglielmo hier, Dorabella und Ferrando dort) sowie...

Und die Sterne leuchten doch

Große Theaterabende, sei es im Schauspiel oder in der Oper, zeichnen sich durch drei Dinge aus. Erstens erscheint die dramatische Handlung als so stark verdichtet, plausibel und (erschütternd) logisch, dass man sich im Zuschauerraum fühlt, als würde man selbst auf der Bühne stehen und erleiden, was den Figuren widerfährt. Zweitens: Man vergisst von Zeit zu Zeit zu...