TV, Streams, Kino 3/26
arte
01.03. – 17.35 Uhr
Sternstunden der Musik: Nikolaus Harnoncourt dirigiert Monteverdis «L’Orfeo»
Dirigent Nikolaus Harnoncourt brachte die Oper in der Regie von Jean-Pierre Ponnelle 1975 zur Aufführung – im Klang so originalgetreu wie möglich, in der Umsetzung mythisch-phantastisch. Die Verfilmung dieses «Orfeo» folgte im Jahr 1978. Die Dokumentation wirft einen Blick zurück und fragt nach der Aktualität des Stoffes.
08.03. – 00.
05 Uhr
Leevi Madetoja: Die Österbottner
Programmtipp: Madetojas «Die Österbottner» wurde zum 100. Geburtstag der Oper in Helsinki neu inszeniert.
14.03. – 23.20 Uhr
Mozart: Don Giovanni
Die Inszenierung von 2025 an der Bayerischen Staatsoper in München übernahm der ehemalige «Faust»-Preisträger David Hermann. Mit Konstantin Krimmel, Samantha Hankey, Vera-Lotte Boecker und Giovanni Sala sind die Partien hochkarätig besetzt. Vladimir Jurowski steht am Pult des Bayerischen Staatsorchesters.
15.03. – 02.30 Uhr
Víkingur Ólafsson und das Bergen Philharmonic Orchestra spielen Ravel und Grieg
Das Konzert von Pianist Víkingur Ólafsson mit dem Bergen Philharmonic Orchestra war das Highlight des Eröffnungsabends beim 33. Musikfest Bremen 2022.
15.03. – 17.40 Uhr
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Opernwelt März 2026
Rubrik: Service, Seite 76
von
Die Sonne über Mailand, sie leuchtete an diesem milden Apriltag des Jahres 2011. Doch nur außerhalb des Teatro alla Scala. Drinnen war es düster. Und das nicht nur, weil der Stoff, der dort verhandelt wurde, dieses Attribut in sich trug – Heiner Müllers von toxischen Energien durchfurchtes Theaterstück «Quartett» spielt sowohl vor der Französischen Revolution als...
Oper oder Oratorium? Das ist hier, da ein biblischer Hintergrund fehlt, nicht die Frage. Bei dem Werk, das am 19. Februar 1736 vor illustrem Publikum im Covent Garden Theatre zu London aus der Taufe gehoben wurde, handelt es sich entschieden um eine Ode. Schon die Vorlage, John Drydens «Alexander’s Feast; or the Power of Musick», war, wenngleich nur in barock...
Es sind glockenhelle, luzide Töne, die Jana Baumeister bei ihrem Rollendebüt als Mélisande in den Bühnenhimmel schickt, mit lyrischer Leuchtkraft und makellos reinem Timbre. Doch bei aller Transparenz – ins Seeleninnerste der Figur lässt dieser irisierend schöne Gesang ganz bewusst nicht blicken. Was Mélisande denkt und fühlt, bleibt im Dunkeln, wie ein gut...
