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Opernwelt Mai 2007
Rubrik: Service, Seite 66
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Ein Ring, der rollt

Zurück vom Ring!», heißt es im «Ring». Doch die Mode, in beschaulichen Kleinstädten Rie­sen­opern zu präsentieren, ist aus der Gegenwart kaum mehr wegzudenken. Seit Christine Mielitz 2001 ihren Meininger Vier-Tage-«Ring» für den ultimativen Presserummel nutzte, vermelden zahlreiche Stadttheater Heiß­hunger auf die Tetralogie. Nach Müns­ter, Weimar, Karls­ruhe,...

Expressive Gebärden

Für die Toulouser Neuproduktion von «Tristan und Isolde» baute Andreas Reinhardt eine dreiteilige Bühnenfläche bis nach vorn an die Rampe. Da sich der erste Akt bekanntlich auf dem Meer abspielt, wankten und schwankten die drei spitzwinkligen Formen mal weniger, mal heftiger, so dass man denken konnte, alsbald müssten die Protagonisten seekrank sein. Solche...

Thomas: Mignon

Der Tod kommt im Leben nicht vor. Er steht am Rande, ein Wartender. Nicht jedem ist dieser Wartende willkommen. Und auch in der Oper mag mancher dieses Sterben nicht miterleben; deswegen vor allem kam das lieto fine in die Welt. Der Beispiele für dieses versöhnende Schlusstableau sind es zahlreiche. Eines davon datiert vom 17. November 1866, als die Oper «Mignon»...