TV-Klassiktipps
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Von manchen außerabendländischen Ohren, aber auch von minder hochkunstmäßig geübten hiesigen, wird, so liest man, theatralisches Pathos, gehobenes Sprechen insgesamt, als eine Art von Wut, von Schimpfen empfunden. In gewisser Weise haben sich Komponisten und in der ferneren Folge auch Gesangskünstler diesen wohl in die Urmenschheit zurückreichenden,...
Keine Spur von Realismus. St. Petersburg wird auf der Bühne nur symbolisch angedeutet. Und zwar in zweierlei Perspektive: grell und rau (mit schwarzen, röhrenartigen Säulen ohne Kapitelle) als vertikaler Dimension; dann durch Brücken, die über die ganze Bühne führen (über den grünen Boden, der sowohl die Neva als auch einen Spieltisch darstellt), als horizontaler...
Blättert man die aktuellen Monatsblätter deutschsprachiger Bühnen durch, drängt sich der Eindruck auf, dass die Kleinen inzwischen die Größten sind. Kein Haus, das es sich noch leisten könnte, den minderjährigen Nachwuchs bei der Programmgestaltung zu übergehen. Und die Angebotspalette ist so farbig wie bei den «Alten» – sie reicht von Bearbeitungen bekannter...
