Sonne, Mond und Sterne

Ein Blick hinter die Kulissen der Arena di Verona

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Das groß-runde Jubiläum streckt schon seine Fühler aus: In diesem Jahr stellte die Fondazione Arena di Verona die 99. Ausgabe des renommierten und überaus populären Opernfestivals auf die Beine, mit einem reich bestückten Angebot. Vier der fünf Opernproduktionen waren heuer Wiederaufnahmen von Inszenierungen Franco Zeffirellis. Das Programm versteht sich als Hommage an den legendären, 2019 verstorbenen Regisseur; ihn verband eine langjährige Zusammenarbeit mit dem «Haus».

An diesem Abend Mitte Juli gibt es Zeffirellis «Carmen»-Deutung; damit war das diesjährige Festival im Juni auch eröffnet worden. Schlendert man nun an dem weiten Rund der Arena entlang, in Richtung des Cancello 57, dem Eingang für Künstlerinnen, Künstler und Mitarbeitende, stapeln sich in einem umzäunten Bereich schon die Bühnenbildteile sämtlicher für eine Aufführung vorgesehenen Opern. Jeden Abend kommt ein anderes Werk, damit Arena-Fans auch bei einem kurzen Aufenthalt in Verona möglichst viel erleben können. 

Im Backstage-Bereich angekommen, eröffnet sich eine Welt, die noch geschäftiger ist als das von Touristen überlaufene centro storico: Tetrisartig stapeln sich hier Requisiten, sind dort Bühnenteile ...

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Opernwelt September/Oktober 2022
Rubrik: Magazin, Seite 84
von Katharina Stork

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