Singen wie Gott Luciano

Arsen Soghomonyan schmachtet sich durch Arien von Verdi, Puccini, Mascagni, Cilea und Leoncavallo

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Sachen gibt’s! Über Jahre hinweg war der im armenischen Jerewan geborene Arsen Soghomonyan einer der führenden Baritone am Moskauer Stanislawski und Nemirovitsch-Dantschenko-Operntheater und sang dort die Paradepartien des Fachs – den Titelhelden aus Rossinis «Barbiere», Giorgio Germont («La traviata»), Belcore («L’elisir d’amore»), den Fürsten Jeletzky aus Tschaikowskys «Pique Dame» und Napoleon aus Prokofjews patriotischer Tolstoi-Vertonung «Krieg und Frieden».

Eines Tages aber erwachte Arsen Soghomonyan in der Ahnung oder vielleicht sogar im Wissen darum, dass er im tiefsten Herzen seiner Stimme vielleicht doch eher ein Tenor war. Und weil er einen Irrtum ausschloss, knöpfte er sich gleich mal den Mario Cavaradossi aus Puccinis «Tosca» vor. 2017 debütierte er damit an seinem Stammhaus und eroberte das Publikum im Sturm.

Kein Wunder also, dass der Sänger die beiden Bravourarien Cavaradossis auch auf seinem ersten Solo-Album mit dem vielsagend-poetischen Titel «Bridges of Voice and Soul» präsentiert. Und schon bei seiner Lesart der Arie «Recondita armonia» aus dem ersten Akt fällt vor allem eines auf: Er liebt es pathetisch und packend, prächtig und pompös. Das Leichte, ...

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Opernwelt März 2026
Rubrik: Medien, Seite 38
von Olga Myschkina

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