Plädoyers für die Landessprache
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Ein magischer Ort. Richard Wagner beschreibt ihn in seiner Autobiografie «Mein Leben» eher unverfänglich: «Wir waren uns jetzt durch die unmittelbare, eigentlich ländliche Nachbarschaft so nah gerückt, dass eine starke Vermehrung der Beziehungen bloß durch die einfache tägliche Berührung nicht ausbleiben konnte.» Sic! Wer sich heute in Zürich auf die Suche nach...
Die Krone ist ihm zu groß. Immer wieder schiebt Boris Godunow die monströse Kopfbedeckung nach oben, blickt sich verwundert um, als verstehe er gar nicht, was da passiert, während das Volk auf Befehl ihm, dem neuen Zaren, zujubelt. Bereits in den ersten Augenblicken wird klar: Dieser Mann ist ein Unbeteiligter. Eben hat er noch Trainingsanzug getragen, mehr...
Die Haltbarkeit europäischer Kunst ist schon erstaunlich. Kurz nachdem der englische Freibeuter William Dampier 1688 seine Eindrücke von der Entdeckung Neuhollands (im Nordwesten des fünften Kontinents) niederschrieb, wurde in der Pariser Jesuitenschule Collège de Louis le Grand Charpentiers tragédie biblique «David et Jonathas» uraufgeführt. Dreihundertzwanzig...
