Personalien, Meldungen März 2022
JUBILARE
Jane Henschel absolvierte ihr Gesangsstudium an der University of Southern California. Erste Opernengagements führten sie 1978 nach Deutschland, sie trat in Aachen, Wuppertal, Dortmund und an der Deutschen Oper am Rhein auf.
Zahlreiche Gastspiele machten die Mezzosopranistin ab Ende der 1980er-Jahre in der ganzen Welt bekannt, umjubelt etwa als Amneris, Eboli, Azucena, Erda, Waltraute, Fricka, Brangäne, Mrs Grose, Cassandre und Baba the Turk in Dresden, Hamburg, Köln, Mailand, Stockholm, Stuttgart, Zürich, Madrid, in Japan und Neuseeland ebenso wie bei den Festspielen in Glyndebourne, Edinburgh und Salzburg. Zu ihrer Paraderollen zählte die Partie der Amme in Strauss’ «Die Frau ohne Schatten», die sie u. a. in Amsterdam, London, Los Angeles, München, Paris, Wien, Berlin und an der Metropolitan Opera New York gesungen hat. Am 2. März feiert Jane Henschel ihren 70. Geburtstag. Wir gratulieren herzlich!
Dolora Zajick studierte an der University of Nevada und an der Manhattan School of Music. Nach ihrem Debüt an der San Francisco Opera wurde sie rasch zu einem begehrten Gast an zahlreichen amerikanischen und europäischen Opernhäusern. Die Mezzosopranistin wurde an der New ...
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Opernwelt März 2022
Rubrik: Service, Seite 64
von Red.
Beinahe wäre hier eine zeitlose Inszenierung gelungen: keine Soldateska, keine Blutorgien, kein Sado-Sex in Unterwäsche. Aber so reaktionär wollte der Regisseur dann doch nicht sein, weswegen zumindest etwas Hospitalisierung geboten wird. Krankenhausbetten gehörten schon vor der Pandemie auf jede halbwegs anständige Bühne, Damiano Michieletto selbst benutzte diese...
alpha
06.03. - 21:45 Uhr
Rudolf Buchbinder spielt Brahms' 2. Klavierkonzert
Das zweite Klavierkonzert von Johannes Brahms, vom Komponisten ironisch als «kleines Konzertchen mit Scherzo» bezeichnet, ist eines der wichtigsten Klavierkonzerte der Romantik und gleichzeitig ein Vorbild für eine Vielzahl symphonisch konzipierter Solokonzerte in seiner Nachfolge.
arte
01....
Opernkritiker zu sein, das bedeutet manches Mal, mit dem eigenen Zynismus klarkommen zu müssen; mindestens aber mit dem Zynismus, der irgendwie in der Luft liegt, wohnt man einer Premiere an einem «großen» Hause bei. Diese Mischung aus Voreingenommenheit, Müdigkeit und vorauseilender Schadenfreude – wir kennen sie alle. Seien wir ehrlich.
Dieser Zynismus ist an so...
